Österreich von seiner schönsten Seite

Die Zillertaler Alpen für den Heppenheimer Skiclub immer ein lohnendes Ziel

Die Heppenheimer Skifahrer kurz vor der ersten Abfahrt. Letzte Instruktionen erfolgen. Kurzer Check der eigenen Ausrüstung, Helm zu und ab geht’s ... FOTO: HEPPENHEIMER SKICLUB

HEPPENHEIM (red). „Auf geht’s ins Zillertal“ lautete die Einladung des Heppenheimer Skiclubs zu dieser Fahrt im aktuellen Programmheft. Ziel: das imposante Bergpanorama der Tuxer Voralpen, des Tuxer Hauptkamms und der Zillertaler Alpen. Diese Alpenregion - umringt mit zahlreichen Dreitausendern - ist für Skifahrer ein magischer Anziehungspunkt.
Auf die Heppenheimer Reisegruppe unter der Leitung des Club-Vorsitzenden, Karl-Heinz Dambier, warteten über 600 Pistenkilometer und 174 Liftanalgen. Neben den Skigebieten Penken, Hochzillertal, Kaltenbach und der Zillertalarena  hält das Tal mit dem Gletscher-Skigebiet einen absoluten Höhenpunkt bereit. Auf Skier kann eine Höhe von bis zu 3.250 Metern erreicht werden.
Nach Ankunft am Samstag im Hause Klocker lud die Reiseleitung - Silvia Eckstein unterstützte den Reiseleiter tatkräftig - zu einem Abendessen ein. Nach einem reichhaltigen Frühstück wurde am nächsten Morgen das Skigebiet Penken/Horberg angefahren. Bei strahlendem Wetter absolvierte die Gruppe erste Schwünge auf bestens präparierten Pisten. In den folgenden Tagen und bei herrlichem Pulverschnee (30cm Neuschnee), wurden die Gebiete Penken und Kaltenbach/Hochfügen angesteuert. Auch der Apréski kam jeweils nicht zu kurz. Nach vier tollen Skitagen bedankte sich Karl-Heinz Dambier bei den Teilnehmern und versprach eine Wiederholung im Jahr 2020.

Gerd Mattern zum letzten mal für Stubai

Nach 40 Jahren war es eine besondere Fahrt des Heppenheimer Skiclubs nach Milders im Stubaital. Das 4-Sterne-Relax-Hotel war 1978 noch ein Landgasthof mit gut bürgerlichem Standard. 4 Generationen haben wir kennengelernt, 5 Umbauten miterlebt und Freundschaften sind entstanden.

Für Gerd Mattern war es nach vielen Jahren die letzte Fahrt als Reiseleiter. Sein Nachfolger wird Edgar Maurer, ausgebildeter Skilehrer beim DSLV (Deutscher Skilehrerverband) und Vorstandsmitglied beim Heppenheimer Skiclub. Die Fahrtteilnehmer durften Edgar schon kennenlernen und ihn auf den Pisten erleben.
Die Fahrten zum Gletscher erfolgten in hoteleigenen Bussen, die Rückfahrt zum Hotel mit dem Linienbus.
Montags war das Skifahren bei Schneefall, Nebel und -6°C kein besonderer Genuss, jedoch entschädigte uns der Begrüßungscocktail des Hotels mit musikalischer Unterhaltung und Gala-Dinner.
Viele Reiseteilnehmer nahmen die Skibegleitung von Instructor Michael Reske an. Inhalte waren Kontrolliertes Fahren auf Pisten und im leichten Gelände und Abstände einhalten bei gleichbleibendem Tempo. So konnte jeder sein fahrerisches Können verbessern und am Abend per Videoaufnahmen sein Fahren selbst beurteilen. Wie immer waren alle Pisten gut befahrbar.
Das Wetter verbesserte sich am Dienstag nur kurz mit blauem Himmel bevor es am Mittwoch sehr schlecht wurde und das Skifahren kaum möglich war bei dem starken Nebel. Nachmittags trafen sich Wanderer und Skifahrer auf der Tschangalaier Alm. Dort spielte und sang Luggi zur Überraschung für uns zum Abschied mit seiner steirischen Ziehharmonika. Die Stimmung war bestens.
Die letzten beiden Tage wurden wir nochmals mit Sonne und blauem Himmel verwöhnt.
Freitagnachmittags traf man sich zum Umtrunk am Eisgrat, wo Gerd sich als langjähriger Reiseleiter von der Gruppe verabschiedete. Zukünftig wird er an den Fahrten in den hinteren Busreihen teilnehmen.
Eine kleine Wandergruppe erkundete die Aussichtsplattform „Top of Tyrol“ auf 3.210m mit herrlichem Ausblick auf die Stubaier Alpen bis zu den Dolomiten.
Die Zeitschrift GEO kürte die Aussichtsplattform zu den 10 weltweit schönsten Plattformen.
Weitere Wanderungen fanden nach Neustift und ins Bärenbarthtal statt sowie eine Zugfahrt nach Innsbruck.
Auf der Heimreise bedankte sich Gerhard Prietz bei Gerd Mattern für die vielen geleiteten Stubaifahrten. Auch Oppi Seuberling, der als ältester Teilnehmer seit 1980 stets mitreiste, bedankte sich im Namen der Reisegruppe nochmals ganz herzlich.
Für Gerd Mattern ist das neue anstehende Jahrzehnt ein Zeitpunkt, die Verantwortung als Reiseleiter an die Jüngeren weiterzugeben und die weiteren Reisen als Teilnehmer zu genießen.
Er bedankte sich nochmals bei den Reiseteilnehmern für das Vertrauen, das ihm all die Jahre entgegengebracht wurde.

 

Begegnung im Wald

Skifahrer mit Mountainbikes über Stock und Stein

Skiclub-Mountainbiker - immer samstags unterwegs - legen eine Pause ein.
FOTO: HEPPENHEIMER SKICLUB

HEPPENHEIM (red). „Das hat Spaß gemacht“ ... darüber waren sich die Mountainbiker des Heppenheimer Skiclub einig. Unter der Leitung von MTB-Guide Hubert Falk ging es bei herrlichem Frühlingswetter in Höhenlagen des vorderen Odenwaldes.
Das bei schönem Wetter auch andere Waldbenutzer unterwegs sind ist klar. Eine Begegnung im Wald zwischen Wanderern, Reitern oder Mountainbikern bleibt da nicht aus. Immer gehört auch gegenseitige Rücksichtnahme und Respekt dazu. Eine Tatsache, die bei jeder Ausfahrt beherzigt wird. Ein freundliches „guten Tag „ und „Danke“ sind elementare Grundbegriffe im Mountainbike Alltag. Dann macht es allen Spaß.
Die Guides des Heppenheimer Skiclubs laden zum Mitfahren ein. Immer samstags ist Treffpunkt an der Martin Buber Schule. Während der Winterzeit um 13 Uhr, ansonsten 14 Uhr. Gäste wie Mitglieder des Skiclubs sind jederzeit herzlich willkommen.

 

 

Skiclub ist auf die Bahn gekommen

Direktverbindungen ins Gasteiner Tal und nach Garmisch

Heppenheimer Skifahrer mit der Deutschen Bundesbahn in die Alpen.     FOTO: HEPPENHEIMER SKICLUB

HEPPENHEIM (red). Selbstverständlich wird der Skiclub nach wie vor mit großen Reisebussen ins Hochgebirge fahren. Aber es gibt auch Freizeiten, die von Planung, anvisierter Zielgruppe und Teilnehmerzahl zwischen 20 und 30 liegen. Dazu bieten sich die Bahn-Reisegruppen an, die ausschließlich pro Platz bezahlt werden. Welch eine Freude, im Speisewagen sitzend sich langsam den Alpen zu nähern, mit breiter Aussicht und im Gespräch mit andern Schneehungrigen. Basierend auf mehrjähriger Erfahrung des jeweiligen Reiseleiters, Gerhard Prietz, ist der Skiclub 2019 zwei Mal so verreist.
Ende Januar ins Gasteiner Tal im Salzburger Land. Fünf Gipfel in allen Schwierigkeitsgraden waren Herausforderung für Alle. Auch Wanderer fanden für jeden Tag ein gutes Ziel für „Schnee satt.“
Mitte Februar war das Ziel Garmisch-Partenkirchen mit seinem breiten Winterangebot für Alpin-Fahrer, Langläufer, Schneeschuh-Geher und Winterwanderer. Auf dem höchsten Gipfel Deutschlands muss man ja schließlich mal gewesen sein.
Fachkundig begleitet wurden die Langläufer von Axel Künkeler, der 2020 das Erlebnis erneut anbieten und vertiefen will. Wiederholung ist auch für Gastein geplant, wo „Ski Amadé“ mit vollem Winter lockt.

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