23.07.2019

..Spät, aber niemals zu spät ...
..Zur Abkühlung in diesen heissen Tagen - ..
..der Bericht zur Jugendfahrt im April 2019..

SNOW CAMP 2019 OBERTAUERN
Jugendfahrt des Heppenheimer Skiclubs

In Obertauern ist „der Schnee nicht nur zu Hause“, hier hat der „Winter seine Heimat“

Die fantastische Salzburger Bergwelt mit dem Skiort Obertauern in den Radstädter Tauern ist eines der schneesichersten Ski-Gebiete der Alpen. Zwischen 1.630 und 2.313 m erwarten die Alpin-Sportler ca. 100 km traumhafte Ski-Pisten.
Auch 2019 führte die Jugendfahrt des Heppenheimer Skiclubs in diese herrliche Skiregion. Das Snow Camp bzw. die Obertauern-Fahrt 2019 ging vom 13. bis 20. April. Im Vergleich zum letzten Jahr lag dieser Termin sehr spät, doch die Hoffnung, dass auch in diesem Jahr Obertauern wieder genug Schnee bereitstellt, war da. Insgesamt ist der Skiclub mit 28 Teilnehmern auf die Freizeit gefahren.
Betreut wurden die Jugendlichen von sieben Übungsleitern, darunter Michelle Lehrian, Julian Heiks, Jan Bräuer, Kevin Herrmann, Nils Detje und Christian Falk. Julian Mitsch, ein Praktikant, war auch in diesem Jahr wieder mit dabei. Er absolviert seine Ausbildung als Snowboardlehrer und er konnte erneut die Gelegenheit nutzen, weitere Erfahrungen als Skilehrer auf der Piste zu sammeln.

Die Anfahrt verlief ohne größere Probleme. Nach einigen notwendigen Stopps sind wir nach knapp achtstündiger Fahrt in Obertauern und auf der Felseralm angekommen.

Die Felseralm – wie jedes Jahr – stellte sie ein vielfältiges und großes Freizeitangebot, bot viel Platz für jeden, mit der Natur direkt vor der Haustür und immer noch viel Schnee. Für die jugendliche Reisegruppe aus Heppenheim ergab sich damit eine optimale Grundlage für eine perfekte Ski-Woche. Insbesondere bestand bei den Teamern anfangs die Sorge, Obertauern könnte mit zu wenig Schnee und schlechten Schneebedingungen in der späten Jahreszeit aufwarten.
Allerdings hatten die Skifahrer diesbezüglich keine Schwierigkeiten. Die Schneeverhältnisse waren aufgrund des anfänglichen Schneefalls in den ersten zwei Tagen gut. Auch wenn die Pistenverhältnisse am Nachmittag im weiteren Verlauf der Woche etwas durch den anhaltenden Sonnenschein und den angenehm warmen Temperaturen litten, war den meisten Kids Sonne und Sulzschnee doch lieber als Schneesturm und schlechte Sicht. Dementsprechend herrschte auch nachmittags eine gute Stimmung – egal ob in den Ski- und Snowboardkursen oder beim Freifahren.
Trotz einiger krankheitsbedingter Ausfälle in den Reihen der Teamer konnten dank des Praktikanten und dem zusätzlichen Übungsleiter Jan Bräuer alle Ski- und Snowboardkurse normal stattfinden. Besonders schön waren auch die Gruppendynamik und der Zusammenhalt in der in diesem Jahr internationalen Gruppe. Egal ob Ski- oder Snowboard-Anfänger, Fortgeschrittene oder Profi. Immer kam dabei auch der Lernfortschritt gerade bei den Anfängern Ski und Snowboard nicht zu kurz.
Auch in diesem Jahr standen wieder im Verlauf der Woche verschiedene Events auf dem Programm wie beispielsweise Bowlen, das Fußballturnier und das Nachtskifahren. Aber auch Workshops zu den Themen ‚Sicherheit auf und abseits der Piste‘ sowie ‚ Ski- und Snowboard wachsen‘ sind von den Teamern jeweils vorbereitet und vorgetragen worden. Dabei gab es für die Teilnahme an Events Punkte, die im Rahmen unserer Challenge „Game of Obertauern“ wichtig waren. Die Jugendlichen konnten dabei nicht nur durch die Teilnahme an Events, sondern auch die Woche über durch verschiedene Aktionen, Punkte sammeln. Unabhängig, ob sie gestürzten Ski- oder Snowboardfahrern aufhalfen, ihnen verlorene Ausrüstung zurückbrachten oder Videos und Fotos von den unterschiedlichsten Situationen, in denen sie Ihr Können oder ihre Talente präsentieren, zeigten. Am Ende der Woche überzeugte dieses Jahr auch die Gruppen-Challenge am letzten Skitag. Die Jugendlichen sollten dafür auf der Piste innerhalb ihrer Zimmergruppen Videos drehen, die einen Bezug zum Ski- und Snowboardfahren oder generell zum Wintersport herstellten. Der Kreativität war dabei keine Grenzen gesetzt. Von „ernstem“ Lehrmaterial bis hin zu seriösen Interviews international Profahrer. Die Resultate konnten sich wirklich sehen lassen und waren doch überwiegend lustig umgesetzt worden. Zum Vorteil der Teamer, denen es teilweise vor Lachen die Tränen in die Augen trieb. Sehr amüsant!
Ein Highlight der Fahrt waren dieses Jahr sicherlich auch die Preise, die es bei „Game of Obertauern“ zu gewinnen gab. Neben einer NorthFace Sigg Flasche und Sonnenbrille, die jedes Kind bekommen hat, konnten die Jugendlichen als Hauptpreis ein neues Snowboard und eine NorthFace Winterjacke gewinnen. Darüber hinaus gab es zahlreiche weitere „Goodies“ wie Jumpsuites, T-Shirts, Geldbeutel, Handschuhe, Mützen, Trinkflaschen und ähnliches von Marken wie Schneeverliebt, Ride, Nitro, RedBull und BMW.
Nach einer Woche, die leider irgendwann zu Ende gehen musste, sind alle Teilnehmer ohne Blessuren und Verletzungen wieder in Heppenheim angekommen. Die Teamer hatten sehr viel Spaß mit der Gruppe und freuen sich schon jetzt wieder aufs nächste Jahr!

 

Anmerkung:
Die Vorstellung des neuen Programmheftes für die kommende Saison 2019/2020
ist am Freitag, 6. September um 19:30 Uhr - wie immer im Gossini am Graben.

„Tolle Gemeinschaft“ beim Skiclub

Von pam
Erschienen am 17.06.2019 um 00:00 Uhr

Eine Tischfußball-Hüpfburg in Lebensgröße bereichert das Sommerfest des Skiclubs Heppenheim.

Human soccer 3
Hoch her geht es beim Kicken an Stangen.                                       Foto: Arne Schumacher

HEPPENHEIM - Wachsam sein, gut festhalten, anvisieren und Toooooor! Da hatten die Übungsleiter des Heppenheimer Skiclubs richtig abgeräumt. Beim Human-Kicker, also einer Art Tischfußball-Hüpfburg in Lebensgröße und mit den Vereinskollegen als Spielfiguren, taten sie sich als eine der stärksten Mannschaften hervor. Mit guter Laune bei strahlendem Sonnenschein, netten Gesprächen, Leckerem vom Grill und der Musik von „Ixtrio“, gestalteten die Vereinsaktiven ihr diesjähriges Sommerfest im Starkenburg-Stadion.
Rund 560 Mitglieder, die zählt der Skiclub zurzeit. Kein Wunder, ist beim Verein beispielsweise auch Nordic Walking, Mountainbiking und Laufen möglich. „Wir freuen uns, wenn wir unseren Mitgliedern bei einem Fest Danke sagen können und lassen uns dafür eigentlich immer etwas einfallen“, bestätigte der Vorsitzende Karl-Heinz Dambier, der am Samstagmittag mit einem kühlen Weizenbier, mit Sonnenbrille und leicht sonnenverbrannten Wangen dem Treiben zusah. „Super Wetter haben wir; das liegt an unserem guten Draht nach oben“, witzelte er. Dann wurde er von Jubelrufen unterbrochen. Gerade hatte der sechsjährige David in der Jugendgruppe ein Tor geschossen und sich sein fünfjähriger Kumpel Jacob beinahe vor Freude überschlagen. Den ganzen Mittag ging das so. Dann die freudige Nachricht vom Grill: „Essen ist fertig“ – und eine lange Schlange hungriger Sportler trat den Weg zum Büfett an. Einer von ihnen war auch Musiker Peter Petermann. Mit seinen Kollegen Andreas und Dominic war er als „Ixtrio“ zum Fest gekommen. Heizte der Menge mit Hits wie „Hulapalu“ von Andreas Gebalier ein. Da war sie, die Brücke zum Skiclub und es kam ein bisschen Après-Ski-Gefühl im Starkenburg-Stadion auf. „Ich bin seit gut fünf Jahren im Verein und in der Nordic-Walking-Gruppe dabei“, erklärte Petermann stolz.
 
 
Und es wurde deutlich: Clubmitglied zu sein, sorgt hier für echte Prestige-Gefühl. „Wir sind eine tolle Gemeinschaft und das zeichnet uns eben aus“, brachte es auch Skilehrer Paul Szrama auf den Punkt. Dass auch in diesem Jahr wieder lebensgroßer Tischfußball gespielt wurde, machte ihn froh. „Das haben wir vor ein paar Jahren schon mal gemacht und das kam so gut an“, erinnerte er sich. Doch dann muss auch er das aufgeblasene Spielfeld betreten. Lehrer gegen Übungsleiter – ein Derby, das es wirklich in sich hatte.
 
nachlesen im Echo online 
 
 
 

Aktiv im Bregenzer Wald

20190530 120900

Die Wetterprognosen für die Wandergruppe des Heppenheimer Skiclubs standen nicht gut. Hatte es doch noch ein Tag vor Anreise auf der Kanisfluh, dem Hausberg des Bregenzer Waldes geschneit. So mußte die Gruppe zwar auf die geplante Gratwanderung und einer Hüttenrundwanderung verzichten, doch die gut gelaunte, motivierte Gruppe ließ sich davon die Laune nicht verderben.

Zum "Einlaufen" ging es am Anreisetag direkt zum Wanderparkplatz am "Hochhädderich". Die Wanderung von ca. 2 Std. führte über ein Hochmoor in mehr als 1000 m Höhe zur Jause in der "Alpe Moos". Weiter über von seltenen Blumen und Gräsern gesäumte Wege zum Ausgangspunkt. Nach kurzer Fahrt wurde die Gruppe dann bereits im "Berghaus Kanisfluh" erwartet, der Unterkunft für die nächsten 3 Tage mit herrlichem Blick von der großen Terrasse auf die Kanisfluh, liebevoll angerichtetem Frühstücksbuffett und leckerem 3 Gang Wahlmenu am Abend.

Tag 2 stand dann die Wanderung zur "Greußings Wildmoos" auf dem Programm. Kondition und Konzentration waren gefragt um die teils schmalen und steilen Wege und zahlreichen Schneefelder zu überwinden. Immer wieder belohnt mit herrlichen Ausblicken bis in die Schweiz und vielen seltenen Pflanzen am Wegrand. Das junge Sennerpaar Simon und Simone belohnten mit selbstgemachten Wildkräuter Getränken und Sennereiprodukten. Spontan wurde die Gruppe zur Käseverkostung und Sennereiführung eingeladen. Zum Abschluß durften dann alle den Senner begleiten, der die Kuh- und Ziegenherde vom Stall zum ersten Mal auf die Weide brachte. Der Weg zur Bergbahn wurde zügig zurückgelegt und mit einem Sprung ins Bezauer Freibad schloß die erlebnisreiche Wanderung ab.

20190531 111128

Für die nächste Tageswanderung hatte man sich auf Grund der Schneelage eine Ersatzwanderung ausgesucht. Doch auch diese Alternative endete an der Bergbahn Mellau "Keine Bergwanderung möglich - Begehen auf eigene Gafahr" war an der Talstation zu lesen. Deshalb wurde noch ein weiteres Mal umgeplant und als Ziel die "Bergkristal Hütte" anvisiert. Der Weg führte über üppig blühende Wiesen zum schattenspendenden Wald, vorbei an kleinen Bächen und rauschenden Wasserfällen. Wechselnde Ausblicke und schneeebedeckte Bergspitzen machten auch diese Wanderung zum Erlebnis. Lumpensalat und Speckbrot schmeckten im schattigen Plätzchen mit der grandiosen Bergkulisse nochmal so gut. Die Erfrischung im Freibad Mellau bot sich nach dem schweißtreibenden Auf- und Abstieg geradezu an. Wie schon der Tag zuvor ließ man den Abend in fröhlicher Runde auf der Terrasse des Hotels ausklingen.

20190601 145433 1

Die Wiederholung im nächsten Jahr ist bereits beschlossen, die Zimmer gebucht. Vielleicht diesmal mit Grat- und Höhenwanderung.

L. Haag

 

Auf Fellen zum Gipfel

Skitourer des Skiclub mit Start und Ziel im Bergsteigerdorf Praxmar

Die Heppenheimer Skitourer nach ca. 1350 Höhenmetern am Gipfelkreuz auf der Schöntalspitze auf 3002 Metern.

HEPPENHEIM (red). Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und frühlingshafte Bedingungen, das wäre so laut der überaus zufriedenen Teilnehmer die kurze Zusammenfassung der diesjährigen Skitourenfahrt des Heppenheimer Skiclubs.
Nach einem Jahr Abstinenz war es in dieser Saison wieder so weit. Der Heppenheimer Skiclub bot in seinem Programmheft erneut eine Skitourenfahrt an. Die Newcomer in diesem Bereich, Christian Falk und Paul Szrama, waren für Planung und Durchführung der Fahrt verantwortlich. Der Einstieg der beiden, so vermeldet der Skiclub, darf schon jetzt als durchaus gelungen bezeichnet werden.
Ausgangspunkt für die jeweiligen Touren war der Alpengasthof in Praxmar im wundervollen Lüsenstal. Der von der Familie Melmer betriebene Gasthof, von 3000ern umgeben, präsentierte sich als perfekte Unterkunft und Startpunkt für die Skitourer.
Am Anreisetag wurde zunächst die Ausrüstung geprüft, um danach direkt bei traumhaften Bedingungen in die erste Tour zu starten. Geführt von Hubert Gogl, staatlich geprüfter Berg- und Skitourenführer, und Paul Szrama, Skitourenführer Anwärter, war die Lampsenspitze erstes Ziel. Dabei ging es zunächst vornehmlich darum, ‚wieder rein zu kommen‘, um einen lockeren Einstieg ins Wochenende zu erhalten, damit Körper und Geist auf die bevorstehenden Tage vorbereitet werden. Nach gut 3 Stunden, 700 bzw. 900 Höhenmetern hieß es ‚abfellen‘ und abfahren.
An den folgenden Tagen ließ sich keine Wolke am Himmel blicken, der Wind war schwach. Beste Voraussetzungen waren geschaffen und versprachen, fabelhafte Bedingungen zum Skitouren gehen. Die Lawinenwarnstufe 1 - die niedrigste Warnstufe - spielte den Tourern zusätzlich in die Karten. Nach gut 4,5 Stunden, 1350 Höhenmetern Aufstieg mit und zum Schluss auch ohne Ski wurde an diesem Tag die 3005 Meter hohe Zischgelesspitze bestiegen, die im hinteren Sellraintal liegt. Nach der 5 Kilometer langen Abfahrt hieß es nur noch Ausspannen auf der Sonnenterasse.
Nach so einem anstrengendem Aufstieg am Tag zuvor sollte man meinen, es am dritten Tag etwas ruhiger an zu gehen. Aber mit dieser top motivierten Truppe, so verlautete von Christian und Paul, musste das keineswegs so sein. Am dritten Tag war die Schöntalspitze das Ziel: 5 Stunden Aufstieg bei 1350 Höhenmetern. Wer so etwas schon gemacht hat, weiß wovon hier die Rede ist. Allerdings gestaltete sich der Gipfelanstieg etwas schwieriger als geplant. Die Ski mussten gute 100 Meter unter dem Gipfel zurück gelassen werden. Von hier ging es auf Grund der Steilheit nur mit Füßen und Händen weiter, bevor man mit einem endlos weiten Ausblick über die Stubaier Alpen reichlich für die Mühen belohnt wurde. Für den vierten und letzten Tag der Skitourenfahrt hatten sich die Reiseleiter nochmals ein Highlight ausgedacht. Nicht ein weiterer Gipfelerfolg sollte im Vordergrund stehen, sondern eine Genussabfahrt in puderweichem Pulverschnee. So ging es beim Speichersee Längental auf zur Niederreich Scharte. Diese wurde nach ca. 3 Stunden und 850 Höhenmetern Aufstieg erreicht. Von hier hatte man sowohl einen wundervollen Ausblick ins Ötztal als auch eine tolle Aussicht auf andere fast unverspurte Pulverhänge. Somit wurde auch Tag 4 zum vollen Erfolg, bevor man dann letztlich im Dorfstadl Kühtai zum gemütlichen Abschluss kam.
Zum Abschluss bedankten sich Christian Falk und Paul Szrama bei Hubert Gogl und allen Teilnehmern nicht nur für gute Zusammenarbeit, sondern auch für vier wundervolle Tourentage. Sie versprachen, für die nächste Skisaison wieder eine Tour zu planen und entsprechend vorzubereiten. Und wie sie verrieten, sind die Planungen dafür schon in vollem Gang.

Die Heppenheimer Skitourer beim Aufstieg von 1350 Höhenmetern zur Zischgelesspitze auf 3004 Meter.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Ablehnen