„Tolle Gemeinschaft“ beim Skiclub

Von pam
Erschienen am 17.06.2019 um 00:00 Uhr

Eine Tischfußball-Hüpfburg in Lebensgröße bereichert das Sommerfest des Skiclubs Heppenheim.

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Hoch her geht es beim Kicken an Stangen.                                       Foto: Arne Schumacher

HEPPENHEIM - Wachsam sein, gut festhalten, anvisieren und Toooooor! Da hatten die Übungsleiter des Heppenheimer Skiclubs richtig abgeräumt. Beim Human-Kicker, also einer Art Tischfußball-Hüpfburg in Lebensgröße und mit den Vereinskollegen als Spielfiguren, taten sie sich als eine der stärksten Mannschaften hervor. Mit guter Laune bei strahlendem Sonnenschein, netten Gesprächen, Leckerem vom Grill und der Musik von „Ixtrio“, gestalteten die Vereinsaktiven ihr diesjähriges Sommerfest im Starkenburg-Stadion.
Rund 560 Mitglieder, die zählt der Skiclub zurzeit. Kein Wunder, ist beim Verein beispielsweise auch Nordic Walking, Mountainbiking und Laufen möglich. „Wir freuen uns, wenn wir unseren Mitgliedern bei einem Fest Danke sagen können und lassen uns dafür eigentlich immer etwas einfallen“, bestätigte der Vorsitzende Karl-Heinz Dambier, der am Samstagmittag mit einem kühlen Weizenbier, mit Sonnenbrille und leicht sonnenverbrannten Wangen dem Treiben zusah. „Super Wetter haben wir; das liegt an unserem guten Draht nach oben“, witzelte er. Dann wurde er von Jubelrufen unterbrochen. Gerade hatte der sechsjährige David in der Jugendgruppe ein Tor geschossen und sich sein fünfjähriger Kumpel Jacob beinahe vor Freude überschlagen. Den ganzen Mittag ging das so. Dann die freudige Nachricht vom Grill: „Essen ist fertig“ – und eine lange Schlange hungriger Sportler trat den Weg zum Büfett an. Einer von ihnen war auch Musiker Peter Petermann. Mit seinen Kollegen Andreas und Dominic war er als „Ixtrio“ zum Fest gekommen. Heizte der Menge mit Hits wie „Hulapalu“ von Andreas Gebalier ein. Da war sie, die Brücke zum Skiclub und es kam ein bisschen Après-Ski-Gefühl im Starkenburg-Stadion auf. „Ich bin seit gut fünf Jahren im Verein und in der Nordic-Walking-Gruppe dabei“, erklärte Petermann stolz.
 
 
Und es wurde deutlich: Clubmitglied zu sein, sorgt hier für echte Prestige-Gefühl. „Wir sind eine tolle Gemeinschaft und das zeichnet uns eben aus“, brachte es auch Skilehrer Paul Szrama auf den Punkt. Dass auch in diesem Jahr wieder lebensgroßer Tischfußball gespielt wurde, machte ihn froh. „Das haben wir vor ein paar Jahren schon mal gemacht und das kam so gut an“, erinnerte er sich. Doch dann muss auch er das aufgeblasene Spielfeld betreten. Lehrer gegen Übungsleiter – ein Derby, das es wirklich in sich hatte.
 
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Aktiv im Bregenzer Wald

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Die Wetterprognosen für die Wandergruppe des Heppenheimer Skiclubs standen nicht gut. Hatte es doch noch ein Tag vor Anreise auf der Kanisfluh, dem Hausberg des Bregenzer Waldes geschneit. So mußte die Gruppe zwar auf die geplante Gratwanderung und einer Hüttenrundwanderung verzichten, doch die gut gelaunte, motivierte Gruppe ließ sich davon die Laune nicht verderben.

Zum "Einlaufen" ging es am Anreisetag direkt zum Wanderparkplatz am "Hochhädderich". Die Wanderung von ca. 2 Std. führte über ein Hochmoor in mehr als 1000 m Höhe zur Jause in der "Alpe Moos". Weiter über von seltenen Blumen und Gräsern gesäumte Wege zum Ausgangspunkt. Nach kurzer Fahrt wurde die Gruppe dann bereits im "Berghaus Kanisfluh" erwartet, der Unterkunft für die nächsten 3 Tage mit herrlichem Blick von der großen Terrasse auf die Kanisfluh, liebevoll angerichtetem Frühstücksbuffett und leckerem 3 Gang Wahlmenu am Abend.

Tag 2 stand dann die Wanderung zur "Greußings Wildmoos" auf dem Programm. Kondition und Konzentration waren gefragt um die teils schmalen und steilen Wege und zahlreichen Schneefelder zu überwinden. Immer wieder belohnt mit herrlichen Ausblicken bis in die Schweiz und vielen seltenen Pflanzen am Wegrand. Das junge Sennerpaar Simon und Simone belohnten mit selbstgemachten Wildkräuter Getränken und Sennereiprodukten. Spontan wurde die Gruppe zur Käseverkostung und Sennereiführung eingeladen. Zum Abschluß durften dann alle den Senner begleiten, der die Kuh- und Ziegenherde vom Stall zum ersten Mal auf die Weide brachte. Der Weg zur Bergbahn wurde zügig zurückgelegt und mit einem Sprung ins Bezauer Freibad schloß die erlebnisreiche Wanderung ab.

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Für die nächste Tageswanderung hatte man sich auf Grund der Schneelage eine Ersatzwanderung ausgesucht. Doch auch diese Alternative endete an der Bergbahn Mellau "Keine Bergwanderung möglich - Begehen auf eigene Gafahr" war an der Talstation zu lesen. Deshalb wurde noch ein weiteres Mal umgeplant und als Ziel die "Bergkristal Hütte" anvisiert. Der Weg führte über üppig blühende Wiesen zum schattenspendenden Wald, vorbei an kleinen Bächen und rauschenden Wasserfällen. Wechselnde Ausblicke und schneeebedeckte Bergspitzen machten auch diese Wanderung zum Erlebnis. Lumpensalat und Speckbrot schmeckten im schattigen Plätzchen mit der grandiosen Bergkulisse nochmal so gut. Die Erfrischung im Freibad Mellau bot sich nach dem schweißtreibenden Auf- und Abstieg geradezu an. Wie schon der Tag zuvor ließ man den Abend in fröhlicher Runde auf der Terrasse des Hotels ausklingen.

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Die Wiederholung im nächsten Jahr ist bereits beschlossen, die Zimmer gebucht. Vielleicht diesmal mit Grat- und Höhenwanderung.

L. Haag

 

Auf Fellen zum Gipfel

Skitourer des Skiclub mit Start und Ziel im Bergsteigerdorf Praxmar

Die Heppenheimer Skitourer nach ca. 1350 Höhenmetern am Gipfelkreuz auf der Schöntalspitze auf 3002 Metern.

HEPPENHEIM (red). Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und frühlingshafte Bedingungen, das wäre so laut der überaus zufriedenen Teilnehmer die kurze Zusammenfassung der diesjährigen Skitourenfahrt des Heppenheimer Skiclubs.
Nach einem Jahr Abstinenz war es in dieser Saison wieder so weit. Der Heppenheimer Skiclub bot in seinem Programmheft erneut eine Skitourenfahrt an. Die Newcomer in diesem Bereich, Christian Falk und Paul Szrama, waren für Planung und Durchführung der Fahrt verantwortlich. Der Einstieg der beiden, so vermeldet der Skiclub, darf schon jetzt als durchaus gelungen bezeichnet werden.
Ausgangspunkt für die jeweiligen Touren war der Alpengasthof in Praxmar im wundervollen Lüsenstal. Der von der Familie Melmer betriebene Gasthof, von 3000ern umgeben, präsentierte sich als perfekte Unterkunft und Startpunkt für die Skitourer.
Am Anreisetag wurde zunächst die Ausrüstung geprüft, um danach direkt bei traumhaften Bedingungen in die erste Tour zu starten. Geführt von Hubert Gogl, staatlich geprüfter Berg- und Skitourenführer, und Paul Szrama, Skitourenführer Anwärter, war die Lampsenspitze erstes Ziel. Dabei ging es zunächst vornehmlich darum, ‚wieder rein zu kommen‘, um einen lockeren Einstieg ins Wochenende zu erhalten, damit Körper und Geist auf die bevorstehenden Tage vorbereitet werden. Nach gut 3 Stunden, 700 bzw. 900 Höhenmetern hieß es ‚abfellen‘ und abfahren.
An den folgenden Tagen ließ sich keine Wolke am Himmel blicken, der Wind war schwach. Beste Voraussetzungen waren geschaffen und versprachen, fabelhafte Bedingungen zum Skitouren gehen. Die Lawinenwarnstufe 1 - die niedrigste Warnstufe - spielte den Tourern zusätzlich in die Karten. Nach gut 4,5 Stunden, 1350 Höhenmetern Aufstieg mit und zum Schluss auch ohne Ski wurde an diesem Tag die 3005 Meter hohe Zischgelesspitze bestiegen, die im hinteren Sellraintal liegt. Nach der 5 Kilometer langen Abfahrt hieß es nur noch Ausspannen auf der Sonnenterasse.
Nach so einem anstrengendem Aufstieg am Tag zuvor sollte man meinen, es am dritten Tag etwas ruhiger an zu gehen. Aber mit dieser top motivierten Truppe, so verlautete von Christian und Paul, musste das keineswegs so sein. Am dritten Tag war die Schöntalspitze das Ziel: 5 Stunden Aufstieg bei 1350 Höhenmetern. Wer so etwas schon gemacht hat, weiß wovon hier die Rede ist. Allerdings gestaltete sich der Gipfelanstieg etwas schwieriger als geplant. Die Ski mussten gute 100 Meter unter dem Gipfel zurück gelassen werden. Von hier ging es auf Grund der Steilheit nur mit Füßen und Händen weiter, bevor man mit einem endlos weiten Ausblick über die Stubaier Alpen reichlich für die Mühen belohnt wurde. Für den vierten und letzten Tag der Skitourenfahrt hatten sich die Reiseleiter nochmals ein Highlight ausgedacht. Nicht ein weiterer Gipfelerfolg sollte im Vordergrund stehen, sondern eine Genussabfahrt in puderweichem Pulverschnee. So ging es beim Speichersee Längental auf zur Niederreich Scharte. Diese wurde nach ca. 3 Stunden und 850 Höhenmetern Aufstieg erreicht. Von hier hatte man sowohl einen wundervollen Ausblick ins Ötztal als auch eine tolle Aussicht auf andere fast unverspurte Pulverhänge. Somit wurde auch Tag 4 zum vollen Erfolg, bevor man dann letztlich im Dorfstadl Kühtai zum gemütlichen Abschluss kam.
Zum Abschluss bedankten sich Christian Falk und Paul Szrama bei Hubert Gogl und allen Teilnehmern nicht nur für gute Zusammenarbeit, sondern auch für vier wundervolle Tourentage. Sie versprachen, für die nächste Skisaison wieder eine Tour zu planen und entsprechend vorzubereiten. Und wie sie verrieten, sind die Planungen dafür schon in vollem Gang.

Die Heppenheimer Skitourer beim Aufstieg von 1350 Höhenmetern zur Zischgelesspitze auf 3004 Meter.

Österreich von seiner schönsten Seite

Die Zillertaler Alpen für den Heppenheimer Skiclub immer ein lohnendes Ziel

Die Heppenheimer Skifahrer kurz vor der ersten Abfahrt. Letzte Instruktionen erfolgen. Kurzer Check der eigenen Ausrüstung, Helm zu und ab geht’s ... FOTO: HEPPENHEIMER SKICLUB

HEPPENHEIM (red). „Auf geht’s ins Zillertal“ lautete die Einladung des Heppenheimer Skiclubs zu dieser Fahrt im aktuellen Programmheft. Ziel: das imposante Bergpanorama der Tuxer Voralpen, des Tuxer Hauptkamms und der Zillertaler Alpen. Diese Alpenregion - umringt mit zahlreichen Dreitausendern - ist für Skifahrer ein magischer Anziehungspunkt.
Auf die Heppenheimer Reisegruppe unter der Leitung des Club-Vorsitzenden, Karl-Heinz Dambier, warteten über 600 Pistenkilometer und 174 Liftanalgen. Neben den Skigebieten Penken, Hochzillertal, Kaltenbach und der Zillertalarena  hält das Tal mit dem Gletscher-Skigebiet einen absoluten Höhenpunkt bereit. Auf Skier kann eine Höhe von bis zu 3.250 Metern erreicht werden.
Nach Ankunft am Samstag im Hause Klocker lud die Reiseleitung - Silvia Eckstein unterstützte den Reiseleiter tatkräftig - zu einem Abendessen ein. Nach einem reichhaltigen Frühstück wurde am nächsten Morgen das Skigebiet Penken/Horberg angefahren. Bei strahlendem Wetter absolvierte die Gruppe erste Schwünge auf bestens präparierten Pisten. In den folgenden Tagen und bei herrlichem Pulverschnee (30cm Neuschnee), wurden die Gebiete Penken und Kaltenbach/Hochfügen angesteuert. Auch der Apréski kam jeweils nicht zu kurz. Nach vier tollen Skitagen bedankte sich Karl-Heinz Dambier bei den Teilnehmern und versprach eine Wiederholung im Jahr 2020.

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