Starkenburger Echo vom 28.12.2017

Gigantische Schneeverhältnisse

Der Stubaigletscher überraschte den Heppenheimer Skiclub mit unerwarteten Wetter- und Ski-Bedingungen

Kurz vor dem Start im klassischen Stil. Im Hintergrund Ramsau mit Dachstein-Massiv.
FOTO: HEPPENHEIMER SKICLUB

HEPPENHEIM (red). Zurück zu den Wurzeln war das Motto dieser Fahrt des Heppenheimer Skiclubs in RichtungStubaital, um auf dem Gletscher die ersten Saisonschwünge durch den Schnee zu ziehen. Nach dem Jubiläum im vergangenen Jahr wollte man in diesem Jahr die Saison mit der Stubai-Eröffnungsfahrt wieder ins Leben rufen. Dies ist durchaus gelungen, berichtet der erstmals für die Heppenheimer Skiclub angetretene Reiseleiter Michael Reske.

Nach früher Abfahrt um 5 Uhr in Heppenheim, am Donnerstag, den 7. Dezember, erwartete die Heppenheimer Skifahrer der Ort Milders im Stubaital und der Stubaigletscher mit dem berühmten Kaiserwetter – strahlend blauer Himmel bei minus 6 Grad und perfekte Schneebedingungen. So erfolgte das Umziehen im 4-Sterne Wellness-Hotel Milderer Hof recht zügig, damit ab mittags die ersten Schwünge absolviert werden konnten.

Doch über Nacht kippten die Wetterbedingungen und sie sollten am Wochenende so bleiben. Am nächsten Morgen erwarteten die Skifahrer beeinträchtige Sichtbedingen bei leichtem Schneefall und Temperaturen von minus 22 Grad. Der mäßig bis starke Wind veränderte zudem die Bedingungen erheblich bei dann gefühlten weit über minus 30 Grad. Das Skifahren hatte an diesem Tag daher eher den Charakter von einem Überlebenstraining. Der Reiseleiter achtete darauf, dass keiner allein fuhr. Die Schneebedingungen waren bei diesen Temperaturen jedoch gigantisch und so sind einige wenige unerschrockene Teilnehmer gruppenweise auch den ganzen Tag auf der Piste unterwegs gewesen. Aufwärmen konnte man sich dann später im Hotel, im Sauna- und Wellnessbereich, in dem Hotel, in das der Heppenheimer Skiclub bereits seit nunmehr 41 Jahren zu Gast ist.

Sonntags ging es dann nach dem Skifahren für die gut gelaunte Reisegruppe bei einer schneereichen, aber guten Fahrt mit den Kleinbussen zurück nach Heppenheim.

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Starkenburger Echo 07.11.2017

Beim Skibasar ist die Halle rappelvoll

Skiclub-Ausbilder Hannes Müller (rechts) sucht mit seinen Kindern Mia und Toni beim Skiclub-Basar die richtigen Bretter aus. Thomas Wilfer berät die Kinder.   Foto: Dagmar Jährling

HEPPENHEIM - (dj). Um kurz vor neun Uhr war die Unterkunft der Ortsvereinigung des Deutschen Roten Kreuzes an der Weiherhausstraße noch fast leer. Doch beim Skiclub Heppenheim, der an diesem Tag hier seinen Ski-Basar ausrichtete, brach keine Unruhe aus. „Normalerweise stehen die Ersten schon um halb neun Schlange“, räumte Thomas Kremmin zwar ein. Er saß an der Annahme, musste sich aber nicht lange gedulden. „Ab neun Uhr ging es für die nächsten zwei Stunden Schlag auf Schlag. Das war Wahnsinn“, so Kremmin. In Windeseile füllten sich die Regale mit Skiern, Stöcken und Schuhen.

Neben den Anbietern von Wintersportgeräten trafen nach und nach immer mehr Mitglieder mit selbstgebackenen Kuchen für das Büfett ein – und immer mehr Kundschaft. Schon um zehn Uhr war die DRK-Halle rappelvoll und es herrschte ein munteres Treiben, wie sich das für einen Basar gehört.
Fürs Fahren im Tiefschnee besonders gut geeignet
Gerade Familien nutzen den Ski-Basar, um ihre Kleinen mit den ersten Brettern und Schuhen auszustatten. Hannes Müller, Ausbilder beim Skiclub, kam mit seiner Tochter Mia (acht Jahre) und seinem Sohn Toni (sechs Jahre) auf der Suche nach den richtigen Skiern für den geplanten Schwarzwaldurlaub. Toni bekam gleich drei paar Skier von Thomas Wilfer angeboten, der die Kleinen mit ihren Eltern vor dem Kauf beriet.
Aus Erfahrung weiß Wilfer, dass die Mädchen immer noch die Farben Rosa und Lila bevorzugen. „Die Jungs wollen meistens einfach nur coole Ski.“ Und bei den Kleineren sollen es unbedingt welche mit einem Tiger drauf sein. Kaum hatte Wilfer die Ansprüche des Nachwuchses erläutert, flitzte ein kleiner Lockenkopf mit seinen neuen Skiern vorbei und zeigte stolz drauf: „Das ist ein Tiger.“ Waren die Kinder erst einmal mit Ausrüstung versorgt, konnten sie am Maltisch verweilen, derweil die Eltern nach Nützlichem für den Winterurlaub suchen konnten: vielleicht ein paar Handschuhe oder eine Jacke.
Rockerski sind im Trend und werden hier auch nachgefragt, weiß Vorstandsmitglied Markus Dambier. „Markant sind die aufgebogenen Schaufeln“, erklärte Dambier. Der Rockerski ließe sich dadurch besser wenden. Vor allem jene Skifahrer würden ihn schätzen, die gerne im Tiefschnee unterwegs sind.
Die Bindung wird gleich eingestellt
Sein Vater Karl-Heinz Dambier, Vorsitzender des Skiclubs, stellte die Bindung der neuen Skier mit dem Schuh direkt vor Ort ein. Dieser Service erspart den Gang in die Skiwerkstatt. Die Einstellung der Bindung gehört Dambier zufolge unbedingt in professionelle Hände. Ist sie beispielsweise zu fest eingestellt, riskiert der Fahrer bei einem Sturz seine Knochen. Dambier betreibt in den Wintermonaten nebenberuflich eine Skiwerkstatt.
Nachdem der Einkauf abgeschlossen war, genossen viele Besucher noch die Gesellschaft in der Halle, wo es für die Kleinen leckere Crêpes gab. Für die Erwachsenen durfte es meistens noch eine heiße Wurst sein oder auch ein Stück Kuchen. Somit konnte an diesem Samstag die heimische Küche bei vielen Heppenheimern kalt bleiben.

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Starkenburger Echo 13.10.2017

Carina Koch stürmt die Himmelsleiter
LEICHTATHLETIK Heppenheimer beim Heidelberg-Trail

HEPPENHEIM - (ax). Beim Trail über die Heidelberger Himmelsleiter gab es erneut vordere Platzierungen für zwei Läufer vom Lauftreff des Heppenheimer Ski-Clubs (HSC).
Carina Koch wurde in 1:02,14 Stunden Zweite in der Altersklasse W 45 und kam als Gesamt-13. von 66 Frauen ins Ziel. Das erreichte Thomas Füll nach 59:23 Minuten, was für ihn Rang sechs in der M 45 und Gesamt-Platz 53 unter den 125 männlichen Finishern bedeutete. Für die beiden Heppenheimer waren die unendlichen, unebenen Sandsteinstufen „eine der härtesten Herausforderungen in der Karriere“. Auf einer Gesamtlänge von 10,46 Kilometern balancierten die Beiden über die 1200 Naturstufen, Felskanten und Geröllsteine der Himmelsleiter hinauf zum Königstuhl.
Bei nass-kaltem Wetter mit Temperaturen knapp über zehn Grad kämpften die HSC-Läufer mit brennenden Oberschenkeln. Nach dem Gipfel auf 567 Metern Höhe folgte ein steiler, technisch anspruchsvoller Abstieg. Die kindskopfgroßen Felsstücke waren durch die tief hängenden Wolken enorm rutschig und gefährlich. Etliche Teilnehmer stürzten und knickten um. Mit etwas Glück und viel Vorsicht erreichten die beiden Heppenheimer aber auf guten Plätzen das Ziel in der Heidelberger Altstadt.

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Starkenburger Echo 27.09.2017

Auch mit nassen Füßen läuft es in Berlin

So       

So viel Zeit muß sein: Otto Weber vor dem Bundestag 

Von Axel Künkeler

LEICHTATHLETIK -

Otto Weber stellt beim Hauptstadt-Marathon in 2:56:39 Stunden Lauftreff-Bestzeit auf

BERLIN/HEPPENHEIM - Beim 44. Berlin-Marathon am Wahl-Sonntag hat Otto Weber in 2:56:39 Stunden eine Bestzeit aufgestellt – nicht nur persönlich, sondern auch für den Lauftreff des Heppenheimer Skiclubs. Den Vereinsrekord hielt bislang André Wahlig mit einer Zeit von 2:57:16 Stunden beim Zürich-Marathon 2014. Für Weber bedeutete die Rekordzeit in Berlin Rang 1188 im Feld der 28 067 Männer sowie den 58. Platz (von 3232) in der Altersklasse M 50.
Der Berlin-Marathon verzeichnete mit 43 852 Läufern aus 137 Nationen aller fünf Kontinente eine Rekord-Meldezahl. Obwohl Weber mit der ersten Startwelle ins Rennen ging, war es auf den ersten fünf Strecken-Kilometern „so eng, dass man praktisch nicht überholen konnte“.

Heppenheimer teilt sein Rennen richtig ein
Die Läufer hatten zudem bei Regen und einer extrem hohen Luftfeuchtigkeit mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen. „Meine Füße waren schon nach zwei Kilometern nass, weil so viel Wasser auf der Straße stand“, berichtet der Heppenheimer. Trotzdem lief es für Otto Weber richtig gut. Gleichmäßig lief er Kilometer für Kilometer in einem Schnitt von 4:11 Minuten. Auch der Halbmarathon-Split von 1:27:48 Stunden (erste Hälfte) zu 1:28:51 (zweite Hälfte) bestätigte die gute Form und richtige Renneinteilung von Weber. So konnte der Heppenheimer während des Laufes sogar „die Hotspots genießen“. Berlin sei ein tolles Erlebnis, das sich aufgrund der Stimmung, des Rahmenprogramms und der guten Organisation für Marathonläufer auf jeden Fall lohne, war Otto Weber nach dem Rennen sichtlich zufrieden.

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