Gerd Mattern zum letzten mal für Stubai

Nach 40 Jahren war es eine besondere Fahrt des Heppenheimer Skiclubs nach Milders im Stubaital. Das 4-Sterne-Relax-Hotel war 1978 noch ein Landgasthof mit gut bürgerlichem Standard. 4 Generationen haben wir kennengelernt, 5 Umbauten miterlebt und Freundschaften sind entstanden.

Für Gerd Mattern war es nach vielen Jahren die letzte Fahrt als Reiseleiter. Sein Nachfolger wird Edgar Maurer, ausgebildeter Skilehrer beim DSLV (Deutscher Skilehrerverband) und Vorstandsmitglied beim Heppenheimer Skiclub. Die Fahrtteilnehmer durften Edgar schon kennenlernen und ihn auf den Pisten erleben.
Die Fahrten zum Gletscher erfolgten in hoteleigenen Bussen, die Rückfahrt zum Hotel mit dem Linienbus.
Montags war das Skifahren bei Schneefall, Nebel und -6°C kein besonderer Genuss, jedoch entschädigte uns der Begrüßungscocktail des Hotels mit musikalischer Unterhaltung und Gala-Dinner.
Viele Reiseteilnehmer nahmen die Skibegleitung von Instructor Michael Reske an. Inhalte waren Kontrolliertes Fahren auf Pisten und im leichten Gelände und Abstände einhalten bei gleichbleibendem Tempo. So konnte jeder sein fahrerisches Können verbessern und am Abend per Videoaufnahmen sein Fahren selbst beurteilen. Wie immer waren alle Pisten gut befahrbar.
Das Wetter verbesserte sich am Dienstag nur kurz mit blauem Himmel bevor es am Mittwoch sehr schlecht wurde und das Skifahren kaum möglich war bei dem starken Nebel. Nachmittags trafen sich Wanderer und Skifahrer auf der Tschangalaier Alm. Dort spielte und sang Luggi zur Überraschung für uns zum Abschied mit seiner steirischen Ziehharmonika. Die Stimmung war bestens.
Die letzten beiden Tage wurden wir nochmals mit Sonne und blauem Himmel verwöhnt.
Freitagnachmittags traf man sich zum Umtrunk am Eisgrat, wo Gerd sich als langjähriger Reiseleiter von der Gruppe verabschiedete. Zukünftig wird er an den Fahrten in den hinteren Busreihen teilnehmen.
Eine kleine Wandergruppe erkundete die Aussichtsplattform „Top of Tyrol“ auf 3.210m mit herrlichem Ausblick auf die Stubaier Alpen bis zu den Dolomiten.
Die Zeitschrift GEO kürte die Aussichtsplattform zu den 10 weltweit schönsten Plattformen.
Weitere Wanderungen fanden nach Neustift und ins Bärenbarthtal statt sowie eine Zugfahrt nach Innsbruck.
Auf der Heimreise bedankte sich Gerhard Prietz bei Gerd Mattern für die vielen geleiteten Stubaifahrten. Auch Oppi Seuberling, der als ältester Teilnehmer seit 1980 stets mitreiste, bedankte sich im Namen der Reisegruppe nochmals ganz herzlich.
Für Gerd Mattern ist das neue anstehende Jahrzehnt ein Zeitpunkt, die Verantwortung als Reiseleiter an die Jüngeren weiterzugeben und die weiteren Reisen als Teilnehmer zu genießen.
Er bedankte sich nochmals bei den Reiseteilnehmern für das Vertrauen, das ihm all die Jahre entgegengebracht wurde.

 

Begegnung im Wald

Skifahrer mit Mountainbikes über Stock und Stein

Skiclub-Mountainbiker - immer samstags unterwegs - legen eine Pause ein.
FOTO: HEPPENHEIMER SKICLUB

HEPPENHEIM (red). „Das hat Spaß gemacht“ ... darüber waren sich die Mountainbiker des Heppenheimer Skiclub einig. Unter der Leitung von MTB-Guide Hubert Falk ging es bei herrlichem Frühlingswetter in Höhenlagen des vorderen Odenwaldes.
Das bei schönem Wetter auch andere Waldbenutzer unterwegs sind ist klar. Eine Begegnung im Wald zwischen Wanderern, Reitern oder Mountainbikern bleibt da nicht aus. Immer gehört auch gegenseitige Rücksichtnahme und Respekt dazu. Eine Tatsache, die bei jeder Ausfahrt beherzigt wird. Ein freundliches „guten Tag „ und „Danke“ sind elementare Grundbegriffe im Mountainbike Alltag. Dann macht es allen Spaß.
Die Guides des Heppenheimer Skiclubs laden zum Mitfahren ein. Immer samstags ist Treffpunkt an der Martin Buber Schule. Während der Winterzeit um 13 Uhr, ansonsten 14 Uhr. Gäste wie Mitglieder des Skiclubs sind jederzeit herzlich willkommen.

 

 

Skiclub ist auf die Bahn gekommen

Direktverbindungen ins Gasteiner Tal und nach Garmisch

Heppenheimer Skifahrer mit der Deutschen Bundesbahn in die Alpen.     FOTO: HEPPENHEIMER SKICLUB

HEPPENHEIM (red). Selbstverständlich wird der Skiclub nach wie vor mit großen Reisebussen ins Hochgebirge fahren. Aber es gibt auch Freizeiten, die von Planung, anvisierter Zielgruppe und Teilnehmerzahl zwischen 20 und 30 liegen. Dazu bieten sich die Bahn-Reisegruppen an, die ausschließlich pro Platz bezahlt werden. Welch eine Freude, im Speisewagen sitzend sich langsam den Alpen zu nähern, mit breiter Aussicht und im Gespräch mit andern Schneehungrigen. Basierend auf mehrjähriger Erfahrung des jeweiligen Reiseleiters, Gerhard Prietz, ist der Skiclub 2019 zwei Mal so verreist.
Ende Januar ins Gasteiner Tal im Salzburger Land. Fünf Gipfel in allen Schwierigkeitsgraden waren Herausforderung für Alle. Auch Wanderer fanden für jeden Tag ein gutes Ziel für „Schnee satt.“
Mitte Februar war das Ziel Garmisch-Partenkirchen mit seinem breiten Winterangebot für Alpin-Fahrer, Langläufer, Schneeschuh-Geher und Winterwanderer. Auf dem höchsten Gipfel Deutschlands muss man ja schließlich mal gewesen sein.
Fachkundig begleitet wurden die Langläufer von Axel Künkeler, der 2020 das Erlebnis erneut anbieten und vertiefen will. Wiederholung ist auch für Gastein geplant, wo „Ski Amadé“ mit vollem Winter lockt.

Das vielleicht schönste Tal Vorarlbergs

Heppenheimer Skiclub auf Wochenendfahrt im Montafon

Tiefschnee  im Montafon. Die Heppenheimer Skifahrer auf Wochenendtrip.  FOTO: HEPPENHEIMER SKICLUB

HEPPENHEIM (red). Der Heppenheimer Skiclub bietet neben seinen zahlreichen Ausfahrten, die über eine Woche ausgetragen werden, zusätzlich Fahrten für verlängerte Wochenenden an. So führt in jedem Jahr eine dieser Freizeiten die Skifahrer nach Tschagguns ins Montafon. In diesem Jahr konnte der Reiseleiter, Markus Dambier, insgesamt 26 Mitreisende im Haus Gafrina herzlichst begrüßen.
Die angetroffenen Schnee- und Pistenverhältnisse waren außergewöhnlich gut, so wie das seit Jahren nicht mehr der Fall war. Ski gefahren wurde in einzelnen Gruppen, die von Übungsleiter Christian Falk und Karl-Heinz Dambier begleitet wurden. Hierbei wurden die verschiedenen Skigebiete des Montafons im Wechsel angefahren, sodass Abwechslung garantiert war. Mit dem Wetter hatte man an den ersten beiden Tagen etwas zu kämpfen. Schnee war zwar ausreichend vorhanden, doch die Sicht war noch nicht perfekt. Am Montag klarte sich der Himmel jedoch rechtzeitig auf und am Dienstag gab es nach nochmaligem nächtlichen Schneefall von 30 Zentimetern einen Tag bei Kaiserwetter und Pulverschnee.
Das Après Ski kam vor allem montags nicht zu kurz, als sich wie in jedem Jahr Entertainer Danny extra für ein Privatkonzert anreiste und alle Teilnehmer begeisterte und zum Tanzen brachte. Markus Dambier bedankt sich bei allen Teilnehmern für die gelungene Fahrt und insbesondere bei Christian Falk für die tatkräftige Mithilfe.

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