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Ostfriesland vom 23.7 – 29.7.17

Gruppenfoto

Die diesjährige Sommerreise des Heppenheimer Skiclubs führte in den äußersten Nordwesten Deutschlands, nach Ostfriesland. Nach einer Anreise ohne Stau erreichte die Reisegruppe am frühen Sonntagnachmittag Aurich, wo eine sehr versierte Führerin zu einem Stadtrundgang einlud. Die gebürtige Ostfriesin Thedea begleitete die Gruppe während der gesamten Rundreise und vermittelte sehr viel Wissenswertes sowohl zur Geschichte als auch zu Kultur und Bräuchen der Gegend, die sich eine gewisse Eigenständigkeit bewahrt hat.
Der erste Rundreisetag führte zunächst nach Papenburg, wo die Teilnehmer bei einer sachkundigen Führung durch die „Meyer-Werft“ aus dem Staunen nicht herauskamen. In der gigantischen Halle werden ausschließlich Kreuzfahrtschiffe gebaut - gerade wird an der „World Dream“ gearbeitet, die nochin diesem Jahr ausgedockt werden soll. Hier wurde auch anhand von Filmen und Bildmaterial verdeutlicht, wie schwierig es ist, ein Schiff dieses Ausmaßes durch die Ems zur Nordsee zu manövrieren.
Im Anschluss an dieses “Highlight“ und einem kurzen Besuch der Innenstadt von Papenburg ging die Fahrt weiter nach Leer. Diese Stadt beherbergt viele verschiedene evangelische Freikirchen: u.a. eine Mennoniten-, Baptisten-und evangelisch-reformierte Kirche. Die malerische Altstadt mit ihren schmalen, backsteingepflasterten Straßen und die „Alte Waage“ waren sehr sehenswert.
Dienstags war das Ziel des Busses der Fähranleger in Norddeich. Von hier brachte ein Schiff die Gruppeauf die Insel Norderney. Nach einem Informations-Rundgang durch die Stadt und an die Küste  war Freizeit angesagt, die von vielen zum Genuss eines Krabbenbrötchens genutzt wurde. Leider war das Wetter sehr wechselhaft, so dass es nur wenige zum Strand zog. Es schloss sich eine zweistündige
Inselrundfahrt mit der „Bömmelbahn“ an, die auch zu dem wunderschönen, eher einsamen, Strandabschnitt „Oase“ führte. Auch hier zeigte sich das Wetter nicht von seiner besten Seite. Die interessante Fahrt endete am Fährhafen und nach einstündiger Fahrt kamen alle wieder in Norddeich an. Wie an jedem Abend konnte im Hotel „Stadt Aurich“ ein leckeres Menu genossen werden.
Auch der Bus und vor allem natürlich der Fahrer haben einen (vorgeschriebenen) Ruhetag verdient! Also machte sich die Gruppe am Mittwoch zu Fuß auf zum Hafen von Aurich, wo ein Ausflugsschiff auf dem Ems-Jade-Kanal Richtung Emden, der größten Stadt Ostfrieslands, ablegte. Auf der gemütlichen Fahrt konnte man die Landschaft genießen, Dabei mussten auch zwei Schleusen überwunden werden.
Einige bewegliche(Klapp-) Brücken wurden angehoben, damit das Schiff seine Fahrt ungehindert fortsetzen konnte. Im Hafen von Emden wurden wir vom historischen „Hafentor“ begrüßt.
Rund um den Hafen gab es einiges Interessantes zu sehen und zu erkunden: drei Museumsschiffe sowie das „Otto-Huus“ von Otto Waalkes – ein Museum, in dem man lachen kann. Zurück ging es auf dem gleichen Weg.
Am Donnerstagvormittag stand die Besichtigung der „Jever-Brauerei“ mit Verkostung auf dem Programm. Zuvor führte Thedea durch die Altstadt und zum Schloss von Jever. Danach ging es weiter über Carolinensiel nach Neuharlingersiel. Hier luden der Deich und der malerische Hafen zu einem Spaziergang ein.

Am letzten Tag vor der Heimreise konnte man sich nach Wunsch auch sportlich betätigen. Ein Teil der Reisegruppe fuhr nach kurzem Vertrautmachen mit dem Gerät teilweise entlang der „Fehnroute“ nach Wiesmoor, wo die übrigen Mitreisenden schon ausgiebig Gelegenheit hatten die Blumenhalle und den angrenzenden Park zu besuchen. Gemeinsam wurde die Fahrt dann über das Emssperrwerk bei
Gandersum fortgesetzt. Dieses große Bauwerk dient dem Hochwasserschutz, ist aber auch bei der Überführung neu gebauter Kreuzfahrtschiffe unabdingbar. Weiter ging die Fahrt über Emden durch die Krummhörn zum Fischerdorf Greetsiel. Im malerischen Hafen konnten zahlreiche Kutter bewundert werden, die noch täglich zum Krabbenfang auslaufen. Wer bisher noch keine „Ostfriesentorte“ genossen hatte, hatte hier die letzte Gelegenheit. Auf der Rückfahrt sah die Gruppe vom Bus aus noch den „Schiefen Turm“ von Suurhusen, der im Guiness-Buch der Rekorde noch vor dem „Schiefen Turm von Pisa“ rangiert. Reich an neuen Eindrücken und vielen Informationen kehrte die Gruppe nach Heppenheim zurück. Ankunft war am frühen Nachmittag bei Sommerwetter.
Die Mitreisenden bedankten sich bei Busfahrer Winfried für seine umsichtige und sichere Fahrweise und bei Gerd Mattern für die – wie immer- hervorragende Organisation und Vorbereitung der Fahrt in ein interessantes Stück Deutschland.

Bilder der Sommerfahrt

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