Starkenburger Echo vom 7. November 2022  von Astrid Wegner

Viel Betrieb beim Basar des Heppenheimer Skiclubs

Ob Skier, Helme oder Kleidung aus zweiter Hand: Die Besucher finden alles, was für das winterliche Vergnügen gebraucht wird. Für manche Fahrten gibt es noch freie Plätze.

 

Eine große Auswahl an Skiern und anderer Ausrüstung wird verkauft. (© Astrid Wagner)

HEPPENHEIM - "Vier Minuten waren wir da und haben direkt zwei Paar Ski für unsere Söhne gefunden." Der Wald-Erlenbacher Thomas Kilian freut sich. Für ihn hat sich der Besuch des Ski-Basars des Heppenheimer Skiclubs gelohnt. "Günstiger geht es nicht", findet auch seine Frau Manuela. Am Samstagvormittag war es wieder so weit: In den Räumen des DRK Heppenheim in der Weiherhausstraße wurde von Skiern über Helme und komplette Outfits alles angeboten, was für das Wintersportvergnügen nötig ist. Insbesondere Familien mit Kindern kommen gerne zum Second-Hand-Basar, denn jedes Jahr ein nagelneues Outfit für die schnell aus allem herauswachsenden Mädchen und Jungen zu kaufen, ginge ganz schön ins Geld.

Um kurz nach 10 Uhr am Samstag bildete sich eine lange Schlange derjenigen, die Ausrangiertes zum Verkaufen brachten. Mit prüfendem Blick nahmen die ehrenamtlichen Helfer des Skiclubs die Sachen entgegen, während in der Halle der Run auf die bereits aufgebauten Ausrüstungsgegenstände schon groß war.

Zwei Dutzend Helfer sind damit beschäftigt, die Skifahrer zu beraten, bei der Anprobe von Skischuhen zu helfen oder den richtigen Sitz eines Helmes zu erklären. Geduldig erklären die Experten vom Skiclub beispielsweise den Kindern, was sie tun sollen, um herauszufinden, ob der Skischuh wirklich der Passende ist. Wer möchte, kann sich die Bindung der Skier gleich passend einstellen lassen. Der Skiservice Dambier hat dabei alle Hände voll zu tun.

Wieder stehen jede Menge reizvolle Fahrten für die Skifahrer auf dem Programm. Es könnte endlich mal wieder eine ganz normale Ski-Saison werden. Zwar konnten 2021/22 bis auf die Eröffnungsfahrt nach Österreich alle Reisen des Skiclubs stattfinden, doch standen diese noch unter dem Zeichen vieler Corona-Auflagen. Vor zwei Jahren hatten die Verantwortlichen des Skiclubs ganz umsonst geplant - Corona machten allem einen dicken Strich durch die Rechnung. Umso größer ist die Vorfreude auf diese Saison. "Der warme Oktober hat mir schon Angst gemacht, dass ich dieses Jahr auf Wasserski umschulen muss", scherzte ein Besucher, der bereits eine Fahrt im Januar für sich und seine Frau gebucht hat. "Wir überlegen noch, uns mit den Kindern für die Familienfahrt an Ostern anzumelden", so Familie Werner. Es wäre die erste Skiclub-Reise für das Quartett. "Wir haben bisher nur Gutes gehört. Uns reizt der Gedanke, dass die Kids dann Gleichaltrige haben, mit denen sie auch dann Spaß haben können, wenn nicht gerade Skifahren auf dem Programm steht. Das wäre dann für uns dann auch mal Urlaub und nicht nur Kinderbespaßung", sagen die Eltern lachend.

Vor allem Reisen zu Beginn der Saison sind schon ziemlich ausgebucht. Freie Plätze gibt es noch im Januar für die Fahrt nach Stuben am Arlberg. Auch für die Bahnfahrt nach Oberstdorf Ende JanuarAnfang Februar, die sich auch an Skiwanderer wendet, gibt es noch freie Plätze, wie Axel Künkeler erzählt. Noch nicht ausgebucht sind auch die Fahrten im Frühjahr 2023. Wieder sehr beliebt ist die Familienfahrt im Dezember, für die es ebenso eine Warteliste gibt wie für die Fahrt nach Passo Pordoi in den Dolomiten. Für die Familienfahrt an Ostern kann man sich jedoch noch anmelden. "Wir hoffen, dass nicht noch eine Corona-Winterwelle kommt, sind aber guter Hoffnung", so Künkeler.

 

 

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