Neue Saison, neues Skifahrer-Glück

Corona hat etliche Pläne des Vereins zunichtegemacht. Die Verantwortlichen lassen sich aber nicht verdrießen, wie die Pläne zeigen.

 

Ankommen, um abzufahren: Die Pisten von Madonna di Campiglio zählen zu den Zielen des Skiclubs Heppenheim. 

(Foto: Skiclub Heppenheim)

HEPPENHEIM - Etwa 80 Mitglieder des Skiclubs Heppenheim und weitere Interessierte sind ins Heppenheimer Lokal „Gossini“ zur Programmrückschau und -vorstellung des Vereins gekommen. Am Eingang wurden sie von Lilly Haag mit einem Los für die Tombola versorgt, bei der es Gutscheine für das Friseurgeschäft Seeger-Ehrlich, Skiservice Dambier, Skiclub-Tshirts und Karten für die Veranstaltung „Abenteuer im Baffin-Island“ am 14. Oktober zu gewinnen gab. Karl-Heinz Dambier ist seit zehn Jahren Vorsitzender des Skiclubs und bildet gemeinsam mit Monika Hofmann die Geschäftsführung der Ski-Reisen GmbH.

„Reisen vorzubereiten ist unsere große Leidenschaft“, sagte Dambier. „Doch einfach war es durch die Corona-Pandemie nicht.“ Die Saisoneröffnungsfahrt ins Stubaital fiel wegen des Lockdowns in Österreich im Dezember aus. Die Bezirksmeisterschaft des Hessischen Skiverbandes hätte Ende Januar stattfinden sollen. Sie wurde genauso wie die geplante Reise in die Rocky Mountains abgesagt. „Alle andere Fahrten konnten wir mit wechselndem Erfolg durchführen“, sagte Dambier.

Die Fahrt in die Brenta-Dolomiten habe unter der Terminverschiebung gelitten, und die Resonanz bei der Bahnfahrt nach Oberstdorf sei geringer ausgefallen als erwartet. Doch hätten immerhin 300 Ski-Begeisterte das Fahrten-Angebot genutzt. Wirtschaftlich sei es nicht ganz so gut gelaufen. Doch der Skiclub habe die Ski-Reisen GmbH finanziell unterstützen können.

Für die Fahrten des neuen Programmes hätten die Preise angehoben werden müssen. Die Busfahrt zum Passo Pordoi sei um 1000 Euro teurer geworden. Die Preise seien aber noch moderat, erklärte der Vorsitzende.

Beeindruckend war die Vorstellung der Jugendfahrt mittels Video. Sieben Übungsleiter sollen die mehr als 40 Jugendlichen im Alter von 13 bis 17 Jahren im April 2023 ins Snow Camp nach Obertauern begleiten. Langeweile kommt da sicherlich keine auf.

Eine Woche lang ist Spaß mit Snowboard und Ski angesagt. Es werden Schneeschanzen gebaut und in Workshops beispielsweise das „Freeriden“ geübt und das Wachsen von Skiern gezeigt. In der Turnhalle des Jugend- und Sporthotels werden Wettkämpfe ausgetragen. Es gibt außerdem eine Bowlingbahn und eine Disco.

Im jährlichen Wechsel mit der Kanadareise wird vom Skiclub eine Safari-Reise angeboten. Auch hierzu gab es einen Trailer von der vorangegangenen Skisafari in Landeck, den Edgar Maurer vorbereitet hat. Es ging vom See im Paznauntal über die schweiz-österreichische Grenze nach Ischgl und St. Anton am Arlberg. Die Teilnehmer konnten frisch gespurte Loipen nutzen und Steilhänge mit einem Gefälle von 30 Grad hinunterfahren. „Das ist mein Baby, das ist mein Ding. So etwas mache ich sehr gerne“, sagte Maurer. Für die Ski-Safari im Jahr 2024 will sich Maurer auch etwas einfallen lassen. Im Jahr 2023 will der Skiclub aber erst einmal die ausgefallene Kanadafahrt nachholen.

Beim Skifahren auf die Technik gucken, will Michael Reske, der in Vertretung für Michelle Lehrian die Familienfahrt nach Zell am See vorstellte. Eine Fahrt mit weitläufigem und schneesicherem Skigebiet mit Abfahrten für Anfänger und Könner. Nach dem Tag auf der Piste stehen Aktivitäten wie Tischtennis oder Tischkicker auf dem Programm sowie Spiele- und Filmabende oder ein Saunabad im Wellnessbereich. Markus Dambier stellte die Bezirksmeisterschaft Alpin vor, die an einem Wochenende im Januar stattfinden soll. Geplant ist vom Hessischen Skiverband, den Wettbewerb an einem Samstag in Form eines Riesenslaloms in zwei Durchgängen auszutragen. Der Skiclub will außerdem eine Kindervereinsmeisterschaft austragen. All diese Fahrten und noch einige mehr sind dem hochwertig gestalteten Programmheft 2022/2023 des Skiclubs zu entnehmen.

Auch im Sommer ist beim Skiclub einiges los: Die 28. Sommerfahrt ist für August in die Lüneburger Heide geplant. Außerdem halten sich die Mitglieder mit wöchentlichen Mountainbike-Touren beziehungsweise Gymnastik in der Sporthalle der Martin-Buber-Schule fit.

Beim diesjährigen Sommerfest feierte der Skiclub in der Straußwirtschaft Koob in diesem Jahr 25-jähriges Jubiläum als selbstständiger Verein. Der Verein hat das Zertifikat als DSV-Skischule auf für die kommende Saison reaktiviert. Ihr Leiter ist Markus Dambier. Der Skiclub verfügt über insgesamt annähernd 30 Übungsleiter.

   skihelm auf

 

 

 

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