Heppenheimer bei Berlin-Marathon

Ressorts: Lokalsport (Bergsträßer Echo)
Von Axel Künkeler


HEPPENHEIM/BERLIN (ax). Tobias Schuster vom Heppenheimer Skiclub (HSC) hat beim 47. Berlin Marathon einen Platz unter den besten 100 Läufern seiner Altersklasse erreicht. In einer Zeit von 3:04:52 Stunden wurde er 90. von insgesamt 2.578 Läufern in der M50. Im Gesamt-Klassement der 16.731 männlichen Finisher erreichte Schuster ebenfalls eine hervorragende Platzierung: mit Rang 1.414 lag er im Ziel unter den zehn Prozent der schnellsten Läufer. Zusammen mit den 6.366 Frauen erreichten mehr als 23.000 Finisher das Ziel am Brandenburger Tor.
Es war nach dem Corona-bedingten Ausfall 2020 der erste Berlin-Marathon seit zwei Jahren und eine von ganz wenigen großen Laufveranstaltungen in 2021. Frankfurt, Hamburg sowie zahlreiche andere Veranstalter hatten ihre Events wegen der anhaltenden Pandemie erneut abgesagt. „Berlin, Berlin, wir laufen in Berlin“, hatte eigentlich sogar ein Trio des HSC geplant. Doch André Wahlig und Michael Blesing mussten wegen Trainingsrückstand und Verletzungen absagen.
So ging Schuster am Sonntagmorgen um 9.15 Uhr als einziger Heppenheimer an den Start. Bei der letzten Auflage 2019 waren 47.000 Läufer gemeldet, diesmal waren es knapp 25.000 aus 117 Ländern, dazu rund 100.000 Zuschauer an der Strecke. Für Zuschauer sowie Athleten galt ein aufwendiges Hygienekonzept mit Teilnehmerbeschränkung, Block-Starts, Abstandsregeln und Maskenpflicht entlang der Strecke.
Von den ungewöhnlichen Bedingungen ließ sich Tobias Schuster jedoch nicht beeindrucken. Nach der Halbmarathon-Distanz stand eine 1:29:50 für ihn zu Buche, eine Ziel-Zeit von unter drei Stunden schien für den Heppenheimer greifbar nah. Doch im zweiten Streckenabschnitt erging es ihm wie vielen anderen, sogar den Top-Läufern an der Spitze des Feldes. Herrschten beim Start noch ideale äußere Bedingungen, bereiteten die steigenden Temperaturen an dem Berliner Spätsommertag doch zunehmend Probleme. So lief Tobias Schuster die zweite Hälfte mehr als fünf Minuten langsamer als die erste, so dass er die Drei-Stunden-Marke am Ende dann doch nicht knacken konnte. Dennoch war Berlin für den Bergsträßer natürlich eine Reise wert, der Marathon in der Bundeshauptstadt ein besonderes Erlebnis.


Angefeuert von den eigenen Fans läuft der Heppenheimer Tobias Schuster (vorne links) beim Berlin-Marathon frohgelaunt über den Ku'damm                                

Foto: Axel Künkeler/Berlin



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