Starkenburger Echo 06.09.2021

Heppenheimer Skiclub erwartungsfroh

Bei den Fahrten in die Skigebiete oder bei Veranstaltungen des Skiclubs gilt die 2-G-Regel. Dennoch soll der Spaß nicht auf der Strecke bleiben.

Von Jürgen Reinhardt

 

Die Brenta-Dolomiten in Norditalien sind eines der Ziele vom Skiclub in Heppenheim. (Archivfoto: Axel Künkeler)

HEPPENHEIM - . „2 G für alles“: Nur wer gegen Corona geimpft oder von der Krankheit genesen ist, hat in der kommenden Saison die Chance, an einer der insgesamt 17 Fahrten in die Skigebiete oder an Veranstaltungen des Heppenheimer Skiclubs wie dem Secondhand-Basar teilzunehmen. „Unsere Vereinsmitglieder sollen sich sicher fühlen“, so der Vorsitzende des Vereins, Karl-Heinz Dambier, am Freitagabend bei der Vorstellung des aktuellen Reiseprogramms im Restaurant Gossini.

Dass das Interesse an den Aktivitäten des seit 1997 bestehenden Vereins mit seinen 533 Mitgliedern nach wie vor groß ist, zeigte schon die Anzahl der Gäste, die den Saal des Restaurants bis zum letzten Platz füllten. Der Heppenheimer Skiclub bietet ganzjährig ein umfassendes Sport- und Fitnessprogramm an. Dazu gehört Skifahren, Snowboarden, Tourengehen, Skilanglauf, aber auch Sommerliches wie Wandern, Joggen, Walking, Gymnastik, Volleyball, Radfahren, Nordic Walking, Mountainbiking, sportlicher Kurzstreckenlauf oder sogar Marathon.

Am Freitagabend ging es aber (fast) ausschließlich um den kommenden Winter, und mit Dambier hoffen alle Vereinsmitglieder, dass die sorgsam erarbeiteten Pläne nicht wie 2020 zur Makulatur werden: Nach Ausbruch der Pandemie und noch ohne Aussicht auf einen wirksamen Impfschutz waren alle Reise abgesagt worden. Auch deshalb also „2 G“.

Trotz wieder steigender Infektionszahlen geht der Vereinsvorsitzende davon aus, dass es angesichts der Vorkehrungen in Sachen Hygiene weder bei den Bus-, noch den Zugreisen in die Skigebiete zu größeren Problemen kommen wird. Die Unterkünfte sind mit Bedacht gewählt und/oder den Wintersportlern aus der Kreisstadt seit Langem bekannt. Weshalb auch ein Name wie Ischgl keinen Skiclub-Reisenden schrecken dürfte – der als Corona-Hotspot weltweit in die Schlagzeilen geratene Ort im Paznauntal ist Ziel einer Reise vom 16. bis 20. Februar. „Après-Ski wird anders als früher, aber wir werden auch so unseren Spaß haben“, so Dambier zu dieser Tour, die in eins der attraktivsten Skigebiete Österreichs führt.

Weitere Reiseziele, die im „Gossini“ von den zuständigen Reiseleitern und -leiterinnen oder Dambier selbst vorgestellt wurden, sind unter anderem Zell am See-Kaprun (die Familienfahrt ist bereits ausgebucht; es gibt eine Warteliste), Passo Pordoi und Brenta (Dolomiten), Stuben am Arlberg oder Milders im Stubaital. Hierhin führt die erste Reise der Saison vom 9. bis 12. Dezember.

Erstmals wird Oberstdorf per Bahn angefahren, es gibt eine Jugendfahrt nach Obertauern, eine – voraussichtlich anstrengende – „Skisafari Mozart“ mit diversen anspruchsvollen Abfahrten in wenigen Tagen oder die Möglichkeit, im Nordschwarzwald an den Bezirksmeisterschaften im Skislalom teilzunehmen. Etwas Besonderes ist die – in Zwei-Jahres-Abständen organisierte und nicht ganz billige – Skireise nach Kanada, die vom 26. Februar bis 9. März auf den amerikanischen Kontinent führt. Die Anmeldungen hierfür laufen seit dem 4. September.

Das gesamte Reiseprogramm 2021/22 gibt es als Programmheft oder im Internet auf www.heppenheimer-skiclub.de. Und auch für die Reisen anmelden kann man sich ab dieser Saison online: Am Samstag, 0 Uhr, wurde die Seite freigeschaltet. Glück hatte, wer sich ganz schnell entschied: Für die ersten fünf Anmeldungen gab’s einen Reisegutschein.

   skihelm auf

 

 

 

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