Sommerfahrt 2019 18.8.19 – 24.8.19

„High-Lights“ im Osten Deutschlands
Die 26. Sommerfahrt des Heppenheimer Skiclubs unter der Leitung von Gerd Mattern und Monika Hofmann führte in den Osten Deutschlands.


Bautzen, die „Stadt der Türme“, war der Ausgangspunkt für alle Unternehmungen in dieser abwechslungsreichen Woche. Nachdem die Hotelzimmer bezogen waren, wurde die Gruppe noch am Nachmittag bei herrlichem Wetter durch die Altstadt geführt. Die Stadt an der Spree hat trotz ihrer bewegten Geschichte ihre mittelalterliche Silhouette bewahrt. Da das ausgewählte Hotel unmittelbar an die historische Altstadt angrenzte, war an den Abenden reichlich Gelegenheit auf eigene Faust den Tag in gemütlichen Lokalen ausklingen zu lassen.
Ab dem zweiten Tag wurde die Gruppe von Wolfgang, einem sehr versierten einheimischen Reiseführer, begleitet. Zuerst war ein Ausflug nach Dresden angesagt. Der kleine Rundgang führte durch den Zwinger, vorbei an der Semperoper und der Hofkirche zur Frauenkirche. Hier hatte die Gruppe Gelegenheit, an einer kurzen Orgelandacht teilzunehmen. Nach Freizeit im Zentrum oder auf den Brühlschen Terrassen traf man sich an der Elbe zu einer Schifffahrt bis zum „Blauen Wunder“ und zurück. Leider konnte das Schiff wegen Niedrigwassers nicht bis zum geplanten Ziel „Schloss Pillnitz“ fahren. Im Anschluss daran ging es nach Pirna, wo der mitgereiste Willi Lies zu einem Umtrunk mit kurzer Betriebsführung in seiner Firmen-Niederlassung eingeladen hatte.
Am nächsten Tag führte die Reise ins Elbsandsteingebirge, auch „Sächsische Schweiz“ genannt, entlang des Elbtals. Ein Besuch der „Bastei“ vermittelte atemberaubende Tiefblicke und auf im Laufe der Jahrtausende geformte Sandsteinfelsen. Ein weiterer Höhepunkt des Tages war die Festung Königstein, die man bei einem Spaziergang entlang der Außenmauern erleben konnte. Glücklicherweise musste man den Festungsberg zuvor nicht erklimmen, sondern wurde vom Parkplatz mit einem Aufzug auf luftige Höhe gebracht.
Nun folgte ein sehr entspannter und erholsamer Tag im Unesco-Biosphärenreservat Spreewald. Bei einer gemütlichen Kahnfahrt konnte man die für Europa einmalige Fluss- und Fließlandschaft kennenlernen. Die Wasserwege führen durch wunderschöne Laubhochwälder vorbei an idyllischen Gehöften. In der Mittagszeit wurde die Fahrt an der Anlegestelle durch eine Vesper mit regionalen Spezialitäten unterbrochen.
Donnerstags machte der Bus auf der Fahrt ins Zittauer Gebirge einen Abstecher in die Werkstatt der „Herrnhuter Sterne“. Das Angebot reizte viele Mitreisende zum Kauf für die bevorstehende Adventszeit. Unterwegs wies der Reiseführer auf viele, für die Gegend typische „Umgebindehäuser“ hin. Dieser besondere Haustyp verbindet Blockbau-, Fachwerk- und Massivbauweise miteinander und wird in der Lausitz und nahen Gebieten noch häufig angetroffen. Besonders viele davon konnte man in Obercunnersdorf bewundern.
Nach einem Besuch in der Tuchmacherstadt Zittau, gelegen im Dreiländereck, ging es weiter nach Oybin, dem wohl bekanntesten Kurort unmittelbar an der tschechischen Grenze. Der Besuch der Bergkirche und die bizarren Sandsteinfelsen beeindruckten die Reiseteilnehmer. Von Oybin fuhr man mit der dampfbetriebenen nostalgischen Schmalspurbahn zurück nach Zittau, wo der Bus wartete.
Am Abend zeigte Gisela Miglio auf der Leinwand eine Zusammenfassung der Berlinreise im letzten Jahr, die sie aus eigenen Fotos und gegenübergestellten historischen Aufnahmen mit viel Fleiß zusammengestellt hatte. Dafür erhielt sie großen Applaus. Im Anschluss daran überreichten Gisela und Giovanni Miglio Gerd Mattern ein Fotobuch, in dem sie Fotos von allen 25 Sommerreisen verewigt hatten. Diese Überraschung für den Reiseleiter machte ihn - was selten vorkommt – sprachlos.
Der letzte Tag führte in die wunderschöne östlichste Stadt Deutschland – nach Görlitz an der Neiße. Hier gibt es ca. 4000 größtenteils restaurierte Häuser aus allen wesentlichen mitteleuropäischen Baustilen seit der Spätgotik. Das große Glück der Stadt war, dass sie im 2. Weltkrieg von Zerstörungen durch Bomben fast völlig verschont wurde.
Auf dem Rückweg nach Bautzen brachte der Bus die Reisegruppe nach Bad Muskau, Hier konnte bei einem Spaziergang der weitläufige Fürst-Pückler-Park kennengelernt werden. Diese riesige Gartenanlage aus dem 19. Jahrhundert wurde nach englischem Vorbild gestaltet. 2004 wurde der herrliche Park in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.
Auf der Heimfahrt aus der Lausitz am Samstag konnten sich die Reiseteilnehmer in der Mittagspause, die auch der Busfahrer brauchte, in einer Brauereigaststätte in Kulmbach stärken. Gegen Abend kamen alle wohlbehalten mit vielen neuen Eindrücken am Europaplatz an.

Programm 2019/2020

Programmheft 2019 Deckseite

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