Starkenburger Echo 16.02.2018

In den Loipen der Nordischen Kombinierer
Heppenheimer Skiclub unterwegs am Dachstein

Die Heppenheimer Reisegruppe in der Nähe von Ramsau am Dachstein, Steiermark, Österreich                                                   FOTO: HEPPENHEIMER SKICLUB

HEPPENHEIM (red). Eine kleine Gruppe von Langläufern und Winterwanderern des Heppenheimer Skiclubs war vom 28. Januar bis 3. Februar in Ramsau am Dachstein in der Steiermark unterwegs. Die wunderschöne Landschaft in der Steiermark mit dem vielleicht schönsten Sonnenplateau Österreichs, bestens gespurten Loipen und einem herrlichen Winterwanderwege-Netz sind für die Heppenheimer Reisegruppe ein ganz besonderes Vergnügen am Fuße des Dachsteins. 
Bei herrlichem Sonnenschein starteten die Langläufer in zwei Gruppen in das 220 km umfassende Loipennetz, in dem sämtliche Schwierigkeitsstufen vorhanden sind. Auf einer Höhenlage ab 1.000 m fanden die Genuss- und sportlichen Langläufer beste Voraussetzungen für ihren klassischen Langlauf- und Skating-Stil. Natürlich wurde auch die neu angelegte “Kulmberg Waldloipe“ befahren. Der Ein- bzw. Ausstieg in diese Loipe war direkt am Hotel Timmelbauerhof möglich, wo die Gruppe auch untergebracht war.
Auf die Wanderer warteten ideale landschaftliche Voraussetzungen auf dem über 70 km umfassenden Wegenetz des Ramsauer Hochplateaus. Am Mittwoch fuhr diese Gruppe mit dem örtlichen Skibus über die Mautstraße ins Dachsteinmassiv zur Talstation der Dachstein-Seilbahn. Mit der Panoramagondel ging es von dort in 6 Minuten auf 2.700 m Höhe. An der Südseite der Bergstation befindet sich der “Dachstein Sky Walk“, die wohl spektakulärste Aussichtsplattform der Alpen. Hier konnte bei herrlichem Sonnenschein der einzigartige Aus- und Tiefblick über die Berggipfel Österreichs genossen werden. Über eine Hängebrücke mit der “Treppe ins Nichts“ (kleine Plattform unterhalb der Hängebrücke) gelangte die Gruppe in den Eispalast im Inneren des Gletschers. Hier hatten Eisschnitzer tolle Figuren, Eissäulen und einen Thronsaal gefertigt.
Sowohl die Langläufer und als auch Schnee-Wanderer fanden immer wieder gute Einkehrmöglichkeiten. Diesmal waren auch 2 Alpin-Skifahrer dabei. Sie wechselten zwischen Abfahrt in der alpinen Skiregion “Planai“ in Schladming oder dem Schneewandern.
Zudem wurde vom Hotel eine Fackelwanderung organisiert und der Reiseleiter Josef Helfert ließ es sich nicht nehmen, seine Reisegesellschaft zu einem Tanzabend mit Steirischer Musik einzuladen. Dabei verkündete er, dass auch in der nächsten Saison vom Skiclub wieder eine Fahrt für Langläufer und Winterwanderer angeboten wird.

Starkenburger Echo 01.02.2018

Traumhafte Verhältnisse am Pordoijoch

Heppenheimer Skiclub unterwegs in den Dolomiten

Vor der Abfahrt nach Canazei Blick vom Belvedere (2.423 m) zum Langkofel und Sellamassiv             FOTO: HEPPENHEIMER SKICLUB

HEPPENHEIM (red). Zum wiederholten Mal waren die Dolomiten das Ziel des Heppenheimer Skiclubs. Nicht nur die Drei Zinnen, die zwar durchaus zu den berühmtesten Felsspitzen der Dolomiten gehören, besonders auch das Pordoijoch, das bereits seit mehreren Jahren Anfahrts- und Unterkunftsort der Heppenheimer Skifahrer ist, haben es den Heppenheimer Skifahrern angetan.
Das Passo Pordoi ist einer der vier Pässe der Dolomitenstraße, die Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut wurden, um Bozen mit Cortina d’Ampezzo zu verbinden. Vom Passo Pordoi sind vor allem die Pisten der Skigebiete Belvedere und Arabba bequem zu erreichen. Die Sellarunde mit ihren herrlichen Seitentälern ermöglicht es immer wieder, mit neuen Pisten locker einen ganzen Tag auf Skier zu verbringen.
So auch in diesem Jahr. Frühzeitig am Samstag, den 13. Januar, wurde am Europaplatz in Heppenheim das Gepäck und die Skier verstaut, damit nach der Begrüßung der 37 Skifahrer durch die neue Reiseleitung die Abfahrt rechtzeitig um 7 Uhr gestartet werden konnte. Karl-Heinz Dambier und seine Frau, Silvia Eckstein-Dambier, übernahmen die Reiseleitung vom langjährigen Reiseleiter Gerd Mattern. Er organisierte zum ersten Mal für die Saison 2007/2008 die Heppenheimer Skiclub-Dolomiten-Tour, die er über 10 Jahre als Reiseleiter durchgeführt hatte. Schon damals zählten „die Dolomiten zwar nicht zu den höchsten, jedoch zu den schönsten Bergen und Skigebieten der Welt“. Wie in jedem Jahr so auch in diesem Winter wohnte man direkt am Pass, im denkmalgeschützten ‚Hotel Savoja‘, auf 2.238 Höhenmetern. Hier wurde die Heppenheimer Reisegruppe nach langer Busfahrt am Abend von Francesca, der Wirtin und Chefin des Hauses, mit einem Begrüßungstrunk empfangen.
Nach einem reichhaltigen Frühstück starteten die Reiseteilnehmer am nächsten Morgen mit erfahrenen Guides in das über 500 Kilometer umfassende Skigebiet. Die in verschiedenen Gruppen eingeteilten Skifahrer erlebten die Pisten täglich in perfekter Präparierung und die umliegende Natur in tiefverschneitem winterlichem Ambiente.
Abfahrten und Lifte zum Laggazoui, ins Edelweißtal, zur Marmolada, nach Alta Badia und zum Sasslong mit Secada, ins Grödnertal oder in den Rosengarten mit seinen langen Waldabfahrten waren die beliebten Ziele, deren Pisten meist bei schönsten Sonnenschein in Angriff genommen werden konnten.
Nicht zuletzt gehört zum hochalpinen Skifahren auch die Zeit ‚danach‘. Die Après-Skiparty mit Live-Musik war ebenso ein Höhepunkt für die Heppenheimer Skifahrer wie die auf der Hotel-Terrasse veranstaltete Glühweinparty, zu der der Skiclub sowie „Francesca vom Pordoi“ eingeladen haben.
Nach sechs wunderschönen und sonnigen Tagen mit Pulverschnee und bester Laune verabschiedete sich der Skiclub vom Pordoi mit dem Versprechen auf ein Wiedersehen im Jahr 2019.

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Starkenburger Echo vom 28.12.2017

Gigantische Schneeverhältnisse

Der Stubaigletscher überraschte den Heppenheimer Skiclub mit unerwarteten Wetter- und Ski-Bedingungen

Kurz vor dem Start im klassischen Stil. Im Hintergrund Ramsau mit Dachstein-Massiv.
FOTO: HEPPENHEIMER SKICLUB

HEPPENHEIM (red). Zurück zu den Wurzeln war das Motto dieser Fahrt des Heppenheimer Skiclubs in RichtungStubaital, um auf dem Gletscher die ersten Saisonschwünge durch den Schnee zu ziehen. Nach dem Jubiläum im vergangenen Jahr wollte man in diesem Jahr die Saison mit der Stubai-Eröffnungsfahrt wieder ins Leben rufen. Dies ist durchaus gelungen, berichtet der erstmals für die Heppenheimer Skiclub angetretene Reiseleiter Michael Reske.

Nach früher Abfahrt um 5 Uhr in Heppenheim, am Donnerstag, den 7. Dezember, erwartete die Heppenheimer Skifahrer der Ort Milders im Stubaital und der Stubaigletscher mit dem berühmten Kaiserwetter – strahlend blauer Himmel bei minus 6 Grad und perfekte Schneebedingungen. So erfolgte das Umziehen im 4-Sterne Wellness-Hotel Milderer Hof recht zügig, damit ab mittags die ersten Schwünge absolviert werden konnten.

Doch über Nacht kippten die Wetterbedingungen und sie sollten am Wochenende so bleiben. Am nächsten Morgen erwarteten die Skifahrer beeinträchtige Sichtbedingen bei leichtem Schneefall und Temperaturen von minus 22 Grad. Der mäßig bis starke Wind veränderte zudem die Bedingungen erheblich bei dann gefühlten weit über minus 30 Grad. Das Skifahren hatte an diesem Tag daher eher den Charakter von einem Überlebenstraining. Der Reiseleiter achtete darauf, dass keiner allein fuhr. Die Schneebedingungen waren bei diesen Temperaturen jedoch gigantisch und so sind einige wenige unerschrockene Teilnehmer gruppenweise auch den ganzen Tag auf der Piste unterwegs gewesen. Aufwärmen konnte man sich dann später im Hotel, im Sauna- und Wellnessbereich, in dem Hotel, in das der Heppenheimer Skiclub bereits seit nunmehr 41 Jahren zu Gast ist.

Sonntags ging es dann nach dem Skifahren für die gut gelaunte Reisegruppe bei einer schneereichen, aber guten Fahrt mit den Kleinbussen zurück nach Heppenheim.

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Starkenburger Echo 07.11.2017

Beim Skibasar ist die Halle rappelvoll

Skiclub-Ausbilder Hannes Müller (rechts) sucht mit seinen Kindern Mia und Toni beim Skiclub-Basar die richtigen Bretter aus. Thomas Wilfer berät die Kinder.   Foto: Dagmar Jährling

HEPPENHEIM - (dj). Um kurz vor neun Uhr war die Unterkunft der Ortsvereinigung des Deutschen Roten Kreuzes an der Weiherhausstraße noch fast leer. Doch beim Skiclub Heppenheim, der an diesem Tag hier seinen Ski-Basar ausrichtete, brach keine Unruhe aus. „Normalerweise stehen die Ersten schon um halb neun Schlange“, räumte Thomas Kremmin zwar ein. Er saß an der Annahme, musste sich aber nicht lange gedulden. „Ab neun Uhr ging es für die nächsten zwei Stunden Schlag auf Schlag. Das war Wahnsinn“, so Kremmin. In Windeseile füllten sich die Regale mit Skiern, Stöcken und Schuhen.

Neben den Anbietern von Wintersportgeräten trafen nach und nach immer mehr Mitglieder mit selbstgebackenen Kuchen für das Büfett ein – und immer mehr Kundschaft. Schon um zehn Uhr war die DRK-Halle rappelvoll und es herrschte ein munteres Treiben, wie sich das für einen Basar gehört.
Fürs Fahren im Tiefschnee besonders gut geeignet
Gerade Familien nutzen den Ski-Basar, um ihre Kleinen mit den ersten Brettern und Schuhen auszustatten. Hannes Müller, Ausbilder beim Skiclub, kam mit seiner Tochter Mia (acht Jahre) und seinem Sohn Toni (sechs Jahre) auf der Suche nach den richtigen Skiern für den geplanten Schwarzwaldurlaub. Toni bekam gleich drei paar Skier von Thomas Wilfer angeboten, der die Kleinen mit ihren Eltern vor dem Kauf beriet.
Aus Erfahrung weiß Wilfer, dass die Mädchen immer noch die Farben Rosa und Lila bevorzugen. „Die Jungs wollen meistens einfach nur coole Ski.“ Und bei den Kleineren sollen es unbedingt welche mit einem Tiger drauf sein. Kaum hatte Wilfer die Ansprüche des Nachwuchses erläutert, flitzte ein kleiner Lockenkopf mit seinen neuen Skiern vorbei und zeigte stolz drauf: „Das ist ein Tiger.“ Waren die Kinder erst einmal mit Ausrüstung versorgt, konnten sie am Maltisch verweilen, derweil die Eltern nach Nützlichem für den Winterurlaub suchen konnten: vielleicht ein paar Handschuhe oder eine Jacke.
Rockerski sind im Trend und werden hier auch nachgefragt, weiß Vorstandsmitglied Markus Dambier. „Markant sind die aufgebogenen Schaufeln“, erklärte Dambier. Der Rockerski ließe sich dadurch besser wenden. Vor allem jene Skifahrer würden ihn schätzen, die gerne im Tiefschnee unterwegs sind.
Die Bindung wird gleich eingestellt
Sein Vater Karl-Heinz Dambier, Vorsitzender des Skiclubs, stellte die Bindung der neuen Skier mit dem Schuh direkt vor Ort ein. Dieser Service erspart den Gang in die Skiwerkstatt. Die Einstellung der Bindung gehört Dambier zufolge unbedingt in professionelle Hände. Ist sie beispielsweise zu fest eingestellt, riskiert der Fahrer bei einem Sturz seine Knochen. Dambier betreibt in den Wintermonaten nebenberuflich eine Skiwerkstatt.
Nachdem der Einkauf abgeschlossen war, genossen viele Besucher noch die Gesellschaft in der Halle, wo es für die Kleinen leckere Crêpes gab. Für die Erwachsenen durfte es meistens noch eine heiße Wurst sein oder auch ein Stück Kuchen. Somit konnte an diesem Samstag die heimische Küche bei vielen Heppenheimern kalt bleiben.

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