Starkenburger Echo 19.09.2017

Auch Heppenheimer siegen in Bensheim

 Die haben gut lachen: Über die 10-Kilometer-Distanz beim "Jog and Rock" in Bensheim laufen Britta Eberhard
(links, W 55-Siegerin) und Carina Koch (Siegerin W 45, Gesamt-Vierte) vorne mit. Foto: Künkeler

„JOG AND ROCK I“ Ausflug in die Nachbarstadt lohnt
BENSHEIM - (ax). Beim zwölften „Jog and Rock“ in Bensheim gab es für Läufer aus Heppenheim erneut einige Erfolge. Einen ersten und einen zweiten Platz in der Teamwertung gewann der Lauftreff des Heppenheimer Skiclubs (HSC). Vordere Platzierungen verzeichnete der HSC zudem in der Einzel- sowie der Altersklassen-Wertung.
Halbmarathon: Skiclub stellt beste Mannschaft
In der Besetzung Michael Blesing, Tobias Schuster und André Wahlig und einer Gesamtzeit von 4:33:33 Stunden gewann der Skiclub souverän die Mannschaftswertung auf der Halbmarathon-Distanz. Tobias Schuster als Gesamt-Fünfter in 1:24:30 Stunden war zudem Bester in der Altersklasse M 45. Für André Wahlig bedeuteten 1:27:51 Rang 14 gesamt und Platz zwei in der M 40. Michael Blesing kam nach 1:41:11 Stunden als 59. der 217 Männer und als 14. M 40 ins Ziel. Insgesamt war ein Dutzend Heppenheimer unter 283 Halbmarathon-Finishern am Start.
Bei den Frauen holte das HSC-Trio Ulrike Blesing, Carina Koch und Stefanie Kloss-Wahlig in 2:42:26 Stunden Platz zwei in der Mannschaftswertung über zehn Kilometer. Koch verpasste in 46:37 Minuten als Vierte von 145 Frauen den Sprung aufs Siegerpodest nur knapp, konnte sich aber über den Sieg in der W 45 freuen. Ulrike Blesing (53./57:52) wurde Sechste der W 35 und Stefanie Kloss-Wahlig (56./57:56) Elfte der W 45.
Einen weiteren Altersklassen-Sieg holte Britta Eberhard (W 55). Die Heppenheimerin lief in 55:43 als 38. Frau ins Ziel am Bensheimer Marktplatz. Wilhelm Schreyer, LT Heppenheim, siegte in 1:05:29 Stunden in der M 75. Platz drei in der M 60 gab es zudem für den Heppenheimer Thomas Schreck (51:20), eine Minute vor dem Vierten M 60er, Axel Künkeler (Skiclub). Und Siegfried Haupt vom Judoverein Heppenheim (1:15:38) freute sich über Rang drei in der M70.
Insgesamt waren zwei Dutzend Heppenheimer unter den 414 Zehn-Kilometer-Finishern. Mit acht davon, zu denen auch Thomas Füll (47:34/53. Mann/ 7. M 45) zählte, war der Skiclub dabei erneut einer der größten Vereine.

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Starkenburger Echo 12.09.2017

Heppenheimer Skiclub bei Altstadtlauf stark vertreten

Starkes Skiclub-Sextett: Sechs der acht Finisher des Heppenheimer Skiclubs vor dem Start zum 10. Altstadtlauf – Tobias Schuster (Gesamt-4.), Michael Blesing, Patrick Keuschen, Carina Koch (3. Frau), André Wahlig und Thomas Füll (v. r.)                        Foto: Axel Künkeler

Beim 10. Heppenheimer Altstadtlauf setzten sich erneut starke Läufer und Läuferinnen aus der Metropolregion Rhein-Main/Rhein-Neckar durch. Kerstin Bertsch (SSC Hanau) war die Schnellste der 26 Frauen und Philipp Weng (TSG Heidelberg) gewann die Konkurrenz der 118 Männer. Doch in den zehn Jahren Altstadtlauf konnten sich immer wieder Athleten vom Heppenheimer Skiclub nicht nur zahlen-, sondern auch leistungsmäßig behaupten.

Schon bei der Premiere 2007 schaffte es Carina Koch (damals noch Rittgerodt) aufs Podest. In 35:23 Minuten wurde die Läuferin vom Heppenheimer Skiclub Zweite bei den Frauen, die bislang beste Platzierung eines Heppenheimers oder einer Heppenheimerin überhaupt. Nur Mirko Ruhs vom Schwimmclub Heppenheim gelang es nach zwei dritten Plätzen 2014 und 2015 im Vorjahr ebenfalls auf Rang zwei hinter Tobias Hahn (LSV Ladenburg). Zehn Jahre nach Rang zwei bei der Premiere 2007 lief Carina Koch beim Jubiläumslauf am vergangenen Freitag (8.) in 34:21 Minuten auf Rang drei im Frauen-Klassement. Damit holte sich die Athletin vom Skiclub-Lauftreff gleichzeitig den Sieg in der W40, nur eine Sekunde vor der Bensheimerin Insa Rogalli (34:22/4./2. W40).

Tobias Schuster vom Lauftreff des Heppenheimer Skiclubs, bei seiner ersten Teilnahme 2008 in 31:37 Minuten noch auf Rang 22, hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich nach vorne gearbeitet. Nach 2015 (27:54) und 2016 (28:28) wurde er in 28:02 Minuten erneut Gesamt-Vierter, zum dritten Mal in Folge. Schuster muss damit zwar weiter auf seinen ersten Podest-Platz warten, aber immerhin reichte es erneut für Rang zwei in der Altersklasse M40.

Überhaupt ist der Skiclub vor allem in der M40 stark vertreten: Patrick Keuschen (6. M40/ 12. Mann in 30:02) vor André Wahlig (7. M40/16. Mann/30:21), Michael Blesing (11. M40/ 25. Mann/32:58) und Thomas Füll (15. M40/39. Mann/34:26). Dazu kommen noch Peter Knapp als 12. M50 (63. Mann) in 36:59 Minuten sowie als „Oldie“ Axel Künkeler, der in einer Zeit von 38:55 Minuten als 76. Mann Platz 6 in der M60 belegt.

Mit insgesamt acht Finishern stellt der Lauftreff des Heppenheimer Skiclubs das zahlenmäßig stärkste Vereins-Kontingent beim 10. Altstadtlauf. Aber auch Organisationen wie der DRK Rettungsdienst Bergstraße (neun Einzelstarter) oder das Kreiskrankenhaus (sechs Staffeln) bzw. Firmen wie Sirona Bensheim (13 Einzelstarter) oder das Heppenheimer Sanitätshaus Sanity mit zehn Staffeln ragen aus den Ergebnislisten heraus.

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Starkenburger Echo 4.9.2017

Skiclub Heppenheim bietet im Winterhalbjahr 16 Fahrten

Vorsitzender Karl-Heinz Dambier stellt das neue Programm vor.                            Foto: Dagmar Jährling

Von Sigrid Jahn

HEPPENHEIM - Auch im 20. Jahr des Bestehens ist die Attraktivität der Fahrten und Ausflüge des Heppenheimer Skiclubs ungebrochen: Bei der traditionellen Programm-vorstellung hatte sich der Saal im „Gossini“ rasch gefüllt, zahlreiche Interessenten hatten sich eingestellt, um rechtzeitig vor dem Saisonstart 2017/2018 das Angebot zu sichten und sich gegebenenfalls rasch zu entscheiden.
Denn vor allem die Familien- und Jugendfreizeiten, die der Verein finanziell fördert, finden großen Zuspruch, sodass es nicht verwunderte, dass die erste Tour für Eltern und Kinder im Januar 2018 nach Kaprun ins Skigebiet „Schmittenhöhe“ bereits ausgebucht ist.
Nach dem Pistenspaß in den Partyraum
Lilly Haag, Reiseleiterin und zweite Vorsitzende des Skiclubs, hatte als Alternative immerhin noch die zweite Familienfahrt im März 2018 nach Oberau-Wildschönau im Tiroler Unterland zu bieten – auch hier werden Anfänger und Könner auf ihre Kosten kommen, und im Abendprogramm wartet eine Fackelwanderung mit der Wirtin vom „Steinerhof“, die sogar spannende Geschichten zu erzählen weiß.
Für die 13 bis 18 Jahre alten Skifahrer gibt es im Januar 2018 mit Reiseleiter Paul Szrama, einem der neuen Übungsleiter beim Skiclub (weitere sind jederzeit willkommen), ein Snowcamp in Zell am See mit Skiboard-Kurs, Workshops und schier unbegrenzten Sportmöglichkeiten in den eigenen Hallen des gastgebenden Jugendclubs Kitzsteinhorn. Zwölf bis 17 Jahre alte wintersportbegeisterte junge Leute haben im März 2018 Gelegenheit, mit Nils Detje und Christian Falk eine Woche im Sporthotel „Felseralm“ in Obertauern, der „zweiten Heimat“ der Heppenheimer, zu verbringen, wo nach dem Pistenspaß der Partyraum mit DJ-Pult sowie eine Bowlingbahn für das Feierabendvergnügen gerüstet sind.
Fahrt Nummer eins beim Skiclub unter dem Motto „Zurück zu den Wurzeln“ nimmt ebenfalls eine Tradition wieder auf: die Saisoneröffnungstour nach Milders im Stubaital vom 7. bis 10. Dezember. Auch Fahrt Nummer zwölf ist so eine Rückkehr „to the roots“: eine Skifreizeit nur für Frauen im März 2018 ins Zillertal im Kleinbus mit Reiseleiterin Silvia Eckstein: „Es wird eine Testfahrt, wir wollen sehen, ob das Angebot ankommt, also bitte gleich anmelden.“
Bereits bestens angenommen wurde ein Projekt aus der Vorsaison, das eine kleine Gruppe getestet und für gut befunden hatte, wie Reiseleiter Gerhard Prietz berichtete: „In Bensheim in den Euro-City-Zug einsteigen und in Gastein ohne Umsteigen nach gut sieben Stunden Fahrt auf reservierten Plätzen stressfrei landen, das war der Gag an sich.“
Angebote nach dem Motto „Aktiv das ganze Jahr“
Auch Vorsitzender Karl-Heinz Dambier, der die Programmvorstellung moderierte, sah das so: „Eine tolle Sache mit der Bahnfahrt“, und so gibt es vom 27. Januar bis 3. Februar 2018 eine Neuauflage, die diesmal sogar eine ganze Woche dauern wird. Auch hier sollten Interessenten umgehend buchen: Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt.
Insgesamt listet die umfangreiche Broschüre des Skiclubs 16 Fahrten im Winterhalbjahr von Dezember bis April 2018 auf, dazu kommen Kurztrips, eine Sommerfahrt, Wanderungen, Lauftreffs und viele andere Bewegungsangebote nach dem Motto „Aktiv das ganze Jahr“. Die Broschüre ist erhältlich bei der Sparkasse Starkenburg und in Heppenheimer Geschäften; online steht das Programm unter www.heppenheimer-skiclub.de zur Verfügung.

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Ostfriesland vom 23.7 – 29.7.17

Gruppenfoto

Die diesjährige Sommerreise des Heppenheimer Skiclubs führte in den äußersten Nordwesten Deutschlands, nach Ostfriesland. Nach einer Anreise ohne Stau erreichte die Reisegruppe am frühen Sonntagnachmittag Aurich, wo eine sehr versierte Führerin zu einem Stadtrundgang einlud. Die gebürtige Ostfriesin Thedea begleitete die Gruppe während der gesamten Rundreise und vermittelte sehr viel Wissenswertes sowohl zur Geschichte als auch zu Kultur und Bräuchen der Gegend, die sich eine gewisse Eigenständigkeit bewahrt hat.
Der erste Rundreisetag führte zunächst nach Papenburg, wo die Teilnehmer bei einer sachkundigen Führung durch die „Meyer-Werft“ aus dem Staunen nicht herauskamen. In der gigantischen Halle werden ausschließlich Kreuzfahrtschiffe gebaut - gerade wird an der „World Dream“ gearbeitet, die nochin diesem Jahr ausgedockt werden soll. Hier wurde auch anhand von Filmen und Bildmaterial verdeutlicht, wie schwierig es ist, ein Schiff dieses Ausmaßes durch die Ems zur Nordsee zu manövrieren.
Im Anschluss an dieses “Highlight“ und einem kurzen Besuch der Innenstadt von Papenburg ging die Fahrt weiter nach Leer. Diese Stadt beherbergt viele verschiedene evangelische Freikirchen: u.a. eine Mennoniten-, Baptisten-und evangelisch-reformierte Kirche. Die malerische Altstadt mit ihren schmalen, backsteingepflasterten Straßen und die „Alte Waage“ waren sehr sehenswert.
Dienstags war das Ziel des Busses der Fähranleger in Norddeich. Von hier brachte ein Schiff die Gruppeauf die Insel Norderney. Nach einem Informations-Rundgang durch die Stadt und an die Küste  war Freizeit angesagt, die von vielen zum Genuss eines Krabbenbrötchens genutzt wurde. Leider war das Wetter sehr wechselhaft, so dass es nur wenige zum Strand zog. Es schloss sich eine zweistündige
Inselrundfahrt mit der „Bömmelbahn“ an, die auch zu dem wunderschönen, eher einsamen, Strandabschnitt „Oase“ führte. Auch hier zeigte sich das Wetter nicht von seiner besten Seite. Die interessante Fahrt endete am Fährhafen und nach einstündiger Fahrt kamen alle wieder in Norddeich an. Wie an jedem Abend konnte im Hotel „Stadt Aurich“ ein leckeres Menu genossen werden.
Auch der Bus und vor allem natürlich der Fahrer haben einen (vorgeschriebenen) Ruhetag verdient! Also machte sich die Gruppe am Mittwoch zu Fuß auf zum Hafen von Aurich, wo ein Ausflugsschiff auf dem Ems-Jade-Kanal Richtung Emden, der größten Stadt Ostfrieslands, ablegte. Auf der gemütlichen Fahrt konnte man die Landschaft genießen, Dabei mussten auch zwei Schleusen überwunden werden.
Einige bewegliche(Klapp-) Brücken wurden angehoben, damit das Schiff seine Fahrt ungehindert fortsetzen konnte. Im Hafen von Emden wurden wir vom historischen „Hafentor“ begrüßt.
Rund um den Hafen gab es einiges Interessantes zu sehen und zu erkunden: drei Museumsschiffe sowie das „Otto-Huus“ von Otto Waalkes – ein Museum, in dem man lachen kann. Zurück ging es auf dem gleichen Weg.
Am Donnerstagvormittag stand die Besichtigung der „Jever-Brauerei“ mit Verkostung auf dem Programm. Zuvor führte Thedea durch die Altstadt und zum Schloss von Jever. Danach ging es weiter über Carolinensiel nach Neuharlingersiel. Hier luden der Deich und der malerische Hafen zu einem Spaziergang ein.

Am letzten Tag vor der Heimreise konnte man sich nach Wunsch auch sportlich betätigen. Ein Teil der Reisegruppe fuhr nach kurzem Vertrautmachen mit dem Gerät teilweise entlang der „Fehnroute“ nach Wiesmoor, wo die übrigen Mitreisenden schon ausgiebig Gelegenheit hatten die Blumenhalle und den angrenzenden Park zu besuchen. Gemeinsam wurde die Fahrt dann über das Emssperrwerk bei
Gandersum fortgesetzt. Dieses große Bauwerk dient dem Hochwasserschutz, ist aber auch bei der Überführung neu gebauter Kreuzfahrtschiffe unabdingbar. Weiter ging die Fahrt über Emden durch die Krummhörn zum Fischerdorf Greetsiel. Im malerischen Hafen konnten zahlreiche Kutter bewundert werden, die noch täglich zum Krabbenfang auslaufen. Wer bisher noch keine „Ostfriesentorte“ genossen hatte, hatte hier die letzte Gelegenheit. Auf der Rückfahrt sah die Gruppe vom Bus aus noch den „Schiefen Turm“ von Suurhusen, der im Guiness-Buch der Rekorde noch vor dem „Schiefen Turm von Pisa“ rangiert. Reich an neuen Eindrücken und vielen Informationen kehrte die Gruppe nach Heppenheim zurück. Ankunft war am frühen Nachmittag bei Sommerwetter.
Die Mitreisenden bedankten sich bei Busfahrer Winfried für seine umsichtige und sichere Fahrweise und bei Gerd Mattern für die – wie immer- hervorragende Organisation und Vorbereitung der Fahrt in ein interessantes Stück Deutschland.

Bilder der Sommerfahrt