Skibergsteigen - ein ganz besonderes alpines Skierlebnis
Heppenheimer Skiclub auf Skiern bergauf und unterwegs im Obernbergtal und Wipptal

Die Heppenheimer und Bensheimer Skitourengeher unterwegs in den Brenner Bergen rund um den Brennerpass, hier am Gipfelkreuz der Ottenspitze auf 2179 m               FOTO: HEPPENHEIMER SKICLUB

HEPPENHEIM (red). Skibergsteigen ist immer wieder ein besonderes Erlebnis und eine sehr individuelle Herausforderung. Gibt es doch keine uniform präparierten Pisten, sondern täglich muss man, ja sogar stündlich, sein Verhalten an die lokalen Verhältnisse anpassen. Auch dieses Jahr brach wieder eine Gruppe begeisterter Skibergsteiger Anfang März auf, um in der Brennerregion Skitouren zu gehen. Die Brennerberge rechts und links vom Brennerpass bieten eine Vielzahl von Skitouren unterschiedlicher Anforderungen, meist sind auch die Gipfel auf Skiern zu erreichen. Die viertägige Freizeit wurde vom Heppenheimer Skiclub in Kooperation mit der Skiabteilung der SSG Bensheim ausgerichtet, organisiert und geleitet von Peter Illing und Hannes Müller.
Der Humlerhof in Nösslach liegt in zentraler Lage. Von hier aus besteht eine gute Erreichbarkeit der in Frage kommender Ziele, die auf Grund der Wetter und Schnee Verhältnisse sowie der vorherrschenden Lawinenlage ausgewählt wurden. Bedingt durch die in den letzten Tagen vorwiegend südliche Wetterlage, war bei Nordhängen, wegen dort abgelagertem Triebschnee, größte Vorsicht geboten.
Da die Anreise störungsfrei ablief, bestand noch am Anreisetag die Möglichkeit einer Eingehtour. Auf Grund der reichlichen Schneeauflage konnte direkt vom Hotel aus losgegangen werden. Erst allmählich ansteigend und später steil durch den Wald ging es an der Nösslachhütte vorbei Richtung Nösslachjoch. Es herrschten eisige Temperaturen und oberhalb der Waldgrenze stürmte es ziemlich. Dies bewog die Gruppe zur Umkehr und da bot die Hütte eine willkommene Zwischenstation vor der schwierigen Abfahrt durch den Wald.
Für den nächsten Tag wurde der Muttenkopf mit 2638 m als Tagesziel ausgewählt. Die ca. 5 stündige Tour am Ende des Obernbergtals begann bei gutem Wetter, doch nach 3 Stunden zogen tiefliegende Wolken auf, was die Sicht zunehmend behinderte. Auf 2350 m musste die Tour wegen dichten Nebels abgebrochen werden. Auch das gehört zum Skitourengehen dazu.
Das Wetter sollte am kommenden Tag besser werden und so war es dann auch, berichtet der Heppenheimer Skiclub. Also stand der Tour auf den Silleskogel (2418 m) vom Valser Tal aus nichts im Wege. Diese Tour wird wegen der begrenzten Parkmöglichkeiten nicht so stark begangen. Purer Sonnenschein begleitete die Gruppe bis auf den Sattel unterhalb des verblockten Gipfels. Da sich die Lawinenlage für Nordlagen gebessert hatte, konnte der recht gute Schnee in Einzelabfahrt ausgekostet werden.
Für den Abreisetag wurde die Ottenspitze (2179 m) ausgesucht, eine kürzere Tour mit nur 3 Stunden; der Einstieg liegt bei Lorleswald im Schmirntal. Die an diesem Tag herrschenden angenehmen Bedingungen sorgten für gute Stimmung. Recht zügig wurde der steile Gipfelaufbau erreicht und nach etlichen Kehren stand die Gruppe am Gipfelkreuz. Innzwischen hatte starker Föhnsturm eingesetzt, so dass der Aufenthalt am Gipfel nur kurz ausfiel. Mit viel Spaß ging es bergab über Almen und durch den Wald zurück zu den Fahrzeugen. So ein schöner letzter Tag weckt den Wunsch, bald wieder als Skibergsteiger unterwegs zu sein.

Heppenheimer im Allgäu erfolgreich
Heppenheimer Skiclub am Start bei Bezirksmeisterschaft Ski-Alpin in Grasgehren

Die Heppenheimer Skifahrer – von rechts – Jens Eitz, Jakob Marx, Karl-Heinz Dambier, Laura Dambier, Markus Dambier und als Torrichter Guido Marx                                                    FOTO: HEPPENHEIMER SKICLUB

HEPPENHEIM (red). Vom 3. bis 4. Februar fanden in Grasgehren im Allgäu die alpinen Ski-Bezirksmeisterschaften des Skibezirks 2 Südhessen statt. In den letzten Jahren hatte der Skiclub lange Zeit dafür nicht gemeldet. Doch in diesem Jahr nahm der Heppenheimer Skiclub wieder daran teil und stellte 5 Starter. Quartier bezog man in der Wannenkopfhütte unweit des Skigebiets Grasgehren. Nach einem 20-minütigen Aufstieg zur Hütte am Abend und einer Rodelabfahrt zum Hüttenparkplatz am folgenden Morgen, konnten die Teilnehmer in Richtung Skigebiet starten.
Die Wettbewerbe bestanden aus einem Riesenslalom, der am Samstag, und einem Vielseitigkeitswettbewerb, der am Sonntag ausgetragen wurde. Im Riesenslalom waren zwei Läufe zu absolvieren. Laura Dambier und Jakob Marx fuhren bei dieser Gelegenheit ihr erstes Rennen und belegten jeweils in ihrer Altersklasse U10 die Plätze 5 und 4. In der Herrenklasse belegten Markus Dambier Rang 2 und Jens Eitz Rang 9. Karl-Heinz Dambier wurde in der Seniorenklasse Dritter.
Der Vielseitigkeitswettbewerb bestand aus diversen Elementen wie Wellen, Sprünge sowie langen und kurzen Torabständen. Hier konnten Laura Dambier in ihrer Klasse U10 den 6. und Jakob Marx in der männlichen U10 den 5. Platz ergattern. Markus Dambier sicherte sich den 1. Rang und Jens Eitz Rang 8 in der Klasse der Herren, sowie Karl-Heinz Dambier erneut Platz 3 bei den Senioren.
Guido Marx stand dem Team des Heppenheimer Skiclub tatkräftig zur Seite und war auch an beiden Tagen als Torrichter eingesetzt. Der Reiseleiter, Markus Dambier, bedankte sich im Namen des Heppenheimer Skiclubs bei den Organisatoren des Skibezirks 2 für die reibungslose und abwechslungsreiche Veranstaltung.

Kristalle klare Luft und Sonnenschein
Der Heppenheimer Skiclub bei knirschendem Schnee unterwegs im Montafon

Die Heppenheimer Skifahrer unterwegs im Skigebiet Silvretta Montafon   FOTO: HEPPENHEIMER SKICLUB

HEPPENHEIM (red). Das 39 Kilometer lange Tal Montafon liegt in Vorarlberg in Österreich und ist von der hessischen Bergstraße recht zügig erreichbar. Erneut war es für den Heppenheimer Skiclub Ziel der diesjährigen Wochenendfahrt. Dieses beliebte Feriengebiet mit der beeindruckenden Gebirgslandschaft erstreckt sich weitläufig von Bludenz über die Gletscher der Silvretta bis hin zum 3312 Meter hohen Piz Buin. Der Talauslauf bietet eine attraktive Wintersportarena. Elf Ortschaften liegen in dem Tal und die diversen Skigebiete sind bequem von überall erreichbar. Über 222 Pistenkilometer stehen für die Skifahrer bereit.
An einem Freitag Ende Januar traf man sich in Heppenheim am Europaplatz, um mit drei Kleinbussen den Weg nach Vorarlberg anzutreten. Das Ziel der Heppenheimer Skifahrer war Tschagguns im Montafon. Quartier bezog man wie auch in den letzten Jahren im Haus Gafrina bei Familie Vonier. Die Teilnehmer erwartete am ersten Abend ein von der Reiseleitung spendiertes Buffet mit heimischen Köstlichkeiten. Gleich am ersten Morgen machte sich die Reisegruppe bei knirschendem Schnee, kristallklarer Luft und Sonnenschein auf in das Skigebiet Silvretta Montafon. In zwei Gruppen wurden die Teilnehmer von Reiseleiter Markus Dambier und Übungsleiter Christan Falk durch das Skigebiet geführt, wo beste Pistenverhältnisse für ausgiebigen Spaß und unbegrenzten Skigenuss sorgten. Abends ging es dann gemeinsam zum Essen ins Montafoner Stöbli, wo regionale Montafoner Spezialitäten serviert wurden.
Den zweiten Skitag verbrachte man im Skigebiet Gargellen, das unter den Skifahrern immer noch als Geheimtipp gilt. Gargellen ist das höchstgelegene Bergdorf des Montafon. Das ehemalige Schmugglerdorf auf 1.423 Meter Höhe präsentiert sich den Reisenden ursprünglich, naturnah und zunächst bei etwas bewölktem Wetter, was aber die Freude der Teilnehmer keineswegs beeinträchtigte. Noch in Skischuhen und Skikleidung ging es am frühen Abend in die Pizzeria Barga mit anschließender kurzer Talabfahrt in Richtung Skibus. Auch an den nächsten beiden Tagen zeigte sich das Wetter wieder von seiner besten Seite und die Gruppe zog ihre Schwünge im Wechsel zwischen den Bergen Hochhoch und Silvretta sowie auf der längsten Talabfahrt Vorarlbergs, der ‚Hochjoch Totale‘ mit fast 12 Kilometern.
Der alljährliche Après-Ski Abend mit dem extra angereisten Entertainer Danny fand wieder am Montag statt und verbreitete allseits beste Stimmung. Auch im nächsten Jahr wird der Skiclub diese verlängerte Wochenendfahrt ins Montafon wieder anbieten. Reiseleiter Markus Dambier bedankt sich bei allen Teilnehmern für ein sonniges und gelungenes Wochenende und bei Übungsleiter Christian Falk für die tatkräftige Unterstützung.

Ski-Glück im Gasteiner Tal
Mit neuem Ziel unterwegs -Heppenheimer Skiclub zu Gast im Bad Hofgastein

Die Heppenheimer Reisegruppe bei Ankunft auf dem Bad Hofgasteiner Bahnhof       FOTO: HEPPENHEIMER SKICLUB

HEPPENHEIM (red). Im Bundesland Salzburg, im Pongau, liegt das fast 40 km lange Gasteiner Tal. Was dieses Tal ausmacht, sind die drei Orte, die sich an die Flanken der Hohen Tauern schmiegen: Bad Gastein, Bad Hofgastein und Dorfgastein. Diese herrlich gelegenen Orte haben ihre ganz eigene Identität. Zusammen bieten sie 4 Skigebiete mit 200 km perfekten Pisten und herrlichen Langlaufloipen.
Der Heppenheimer Skiclub hat viele Reiseziele im Programm, die seit Jahren angefahren werden. Aber immer mal wieder muss auch was Neues her. Für mittelgroße Gruppen hat sich das Fahren mit der Bahn angeboten. Und so fand der Reiseleiter, Gerhard Prietz, für diese Fahrt, eine direkte Bahnverbindung von Bensheim bis ins Gasteiner Tal nach Bad Hofgastein. Da alle Gasteins „ihre Berge“ mit Seil- oder Gondelbahnen und einer Vielzahl weiterer Aufstiegshilfen zum großen Teil miteinander sowie weiteren Skigebieten verbunden haben, konnten die Skigebiete rund um die Gasteiner Orte im überregionalen ‚Ski-Amadé‘ eingebunden werden. „Skifahrer-Herz was willst Du mehr“ war die Reiseankündigung im neuen Programmheft des Heppenheimer Skiclubs.
Zur Premieren-Woche Ende Januar, so berichtet der Skiclub, hat alles wie am Schnürchen geklappt. Nach 6 ½ Stunden Bahnfahrt auf reservierten Plätzen war man in Bad Hofgastein, untergebracht in einem familiär geführten urigem Hotel, das auch von Einheimischen geschätzt wird.
Nach den starken Schneefällen in den letzten Tage vor der Ankunft war natürlich die weiße Pracht reichlich vorhanden, die Seilbahn unmittelbar am Haus und die nächsten 4 ½ Tage waren die Skifahrer nicht zu bremsen. Bis auf 2600m ging es hinauf, 5 Gipfel mit Pisten aller Schwierigkeiten lockten und wurden ausnahmslos abgefahren. Und wie der Reiseleiter weiterhin mitteilte, schneite es danach ergiebig.
Auch die mitgereisten Wanderer hatten viel Freude mit dem umfangreichen und präparierten Wegenetz. Sei es im Tal am Flüsschen namens Ach oder auf einem Hochplateau mit der Möglichkeit zum Ski-Langlauf, sei es abseits in tief verschneiter Bilderbuch-Landschaft oder beim Shoppen in den vier Gastein-Dörfern – keiner kam zu kurz und alle erfreuten sich an einer winterlich sportlichen Betätigung. Eine Wiederholung für 2019 stellte Gerhard Prietz in Aussicht.