Jubiläums-Fahrt in die Dolomiten

Skiclub – Gerd Mattern gibt Reiseleitung an Karl-Heinz Dambier ab – Reichlich Sonne, aber wenig Schnee

 

Auf dem Gipfel des Passo Pordoi: Auf fast 3.000 Meter trafen sich die Heppenheimer Skifahrer bei ihrer Jubiläumsfahrt in die Dolomiten.                            (Foto: Heppenheimer Skiclub)

Heppenheim (red). Bereits zum zehnten Mal ging es Anfang Januar (7.-14.) mit dem Heppenheimer Skiclub zum Passo Pordoi. 34 Reiseteilnehmer erlebten dort unter der Leitung von Gerd Mattern schöne Sonnentage in den Süd-Tiroler Dolomiten, dem „Landder Ladinischen Sagen und Märchen“. 

Trotz Schneemangels fanden die Heppenheimer Skifahrer auf den mit Kunstschnee gut präparierten Pisten bei sonnigem Wetter beste Bedingungen vor. „Die Dolomiten sind nicht die höchsten Berge der Welt, aber die schönsten“, hatte Gerd Mattern die Mitreisenden begrüßt und ihnen das Skigebiet mit seinen 550 Pistenkilometern vorgestellt. 

Nach der Ankunft im denkmalgeschützten Hotel ‚Savoia‘ an der 2.239 Meter hohen Pass-Straße wurde die Gruppe mit einem Umtrunk und Snacks aus der Küche begrüßt. Direkt vom Hotel aus, das unmittelbar an der berühmten ‚Sella ronda‘ liegt, wurden in den nächsten Tagen die Skirouten gestartet. Vom Passo Pordoi nach Arabba in das Skigebiet Campolongo, eine breite Waldabfahrt führte nach Corvara und Colfosco ins Edelweiß-Tal. Jeder wollte im Verlauf der Woche die schönsten Ziele mit seinen Skiern erreichen. 

Da war die Tour zum Rosengarten mit langen Waldabfahrten und schwarzen Pisten, die nach den Olympiasiegern Alberto Tomba und Gustav Thöni benannt sind. Weiterer Höhepunkt war die Tour zur Marmolada, dem mit 3.250 Meter höchsten Berg, der als "Königin der Dolomiten" bezeichnet wird. Die Abfahrt vom Marmolada-Gletscher mit 1.500 Höhenmetern bei schönstem Wetter begeisterte alle. 

Die längste Tagestour führte zum mächtigen Kreuzkofel mit der Wallfahrtskirche ‚Heilig Kreuz‘ aus dem 15. Jahrhundert. Und die Tour ins Grödnertal hoch zur Seceda bot die mit 10,5 Kilometer längste Abfahrt hinunter nach Sankt Ulrich. Leider  konnte die Tour zum kleinen Lagazuoi samt Geländeabfahrt zu einer Schleppfahrt mit Pferdegespann mangels Schnee nicht durchgeführt werden.

Ansonsten wurde an allen sechs Tagen intensiv gefahren. Viele Teilnehmer schafften in der Woche über 210 Pistenkilometer und mehr als 41.000 Höhenmeter. Die ersten fünf Tage hatten die Heppenheimer Skifahrer bei Minustemperaturen reichlich Sonne und blauen Himmel. Auch am letzten Tag konnte bei leichtem Schneefall noch gefahren werden. Neben den Ski-Touren bot auch das Rahmenprogramm einige Höhepunkte. Am Dienstag gab es eine große Aprés-Ski-Party mit Tanz und DJ im Hotel Savoia. Am Tag darauf ging es zum 2.930 Meter hohen Gipfel des Passo Pordoi. Bei einem Umtrunk erfolgte die Übergabe der Reiseleitung von Gerd Mattern an den ersten Vorsitzenden des Heppenheimer Skiclubs, Karl-Heinz Dambier. 

Viel zu schnell ging die Woche vorüber. Nach einem feucht-fröhlichen Abschluss bedankten sich alle bei Hotel-Leiterin Francesca, dem gesamten Hotelpersonal, Reiseleiter Gerd Mattern und dem erstem Vorsitzenden Karl-Heinz Dambier für die „perfekte Organisationen und Betreuung bei der Reise“. Abschließend gab Gerd Mattern noch bekannt, dass bereits die gleiche Fahrt vom 13. bis 20. Januar 2018 wieder gebucht ist. Reiseleiter wird ab dann „für die nächsten zehn Jahre“ Karl-Heinz Dambier sein.

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Sonne und Schnee im Salzburger Land

Skiclub – Familienfahrt nach Kaprun war ausgebucht

Heppenheim (red). Mit 46 Teilnehmern war die Familienfahrt des Heppenheimer Skiclubs erneut ausgebucht. 22 Kinder mit ihren Eltern, vier Übungsleitern und Reiseleiterin Lilly Haag verbrachten die erste Januarwoche in Zell am See/Kaprun im Salzburger Land.

Am ersten Tag mussten die Heppenheimer bei Sonnenschein noch auf Kunstschnee Skifahren. Doch schon am zweiten Tag gab es „Schnee satt“. Das Skigebiet verwandelte sich in eine herrliche Winterlandschaft. Dann folgte der kälteste Tag in Zell am See seit fünf Jahren. Doch bei Temperaturen bis zu minus 21 Grad hatten selbst die Minis ab vier Jahren viel Spaß bei den Wärmepausen und  Schneeballschlachten, während die Größeren an der Verbesserung der Fahrtechnik feilten.

Inzwischen lagen 60 cm Neuschnee, die am vierten Tag einige veranlassten,  schon früh auf der Piste die ersten Tiefschnee-Abfahrten zu genießen. Am letzten Skitag organisierten die Übungsleiter eine Ski Challenge mit Geschicklichkeitsspielen im Schnee. So gab es am Abschlussabend dafür Urkunden und Schneerutscher für die Kinder.

Untergebracht waren die 46 Teilnehmer der Familienfahrt in einem Kinderfreundlichen Hotel mit hervorragender Küche, die vom Frühstücksbuffet bis zum abendlichen Vier-Gang-Menü aufwartete. Ein großer Spielbereich im Haus für die Kinder sowie eine Wellness-Oase mit Sauna und Dampfbad für die Erwachsenen wurden ebenso begeistert angenommen wie das Kinderprogramm, das  jeden Abend von der Reiseleitung mit den Betreuern organisiert wurde. So gab es am Ende der Skiwoche ein positives Feedback aller Teilnehmer, so dass Lilly Haag das Hotel für die Familienfahrt 2018 des Heppenheimer Skiclubs schon wieder buchen konnte. 

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