Sonnenschein und Pulverschnee auf 3250 Meter 

Heppenheimer Skiclub unterwegs in den Zillertaler Alpen

Heppenheim (red). Das imposante Bergpanorama von Ried im Zillertal war erneut das Ziel des Heppenheimer Skiclubs. Die Gruppe war bestens untergebracht im Haus Christine bei Familie Klocker. 

Neben den Skigebieten Penken, Hochzillertal, Kaltenbach und Zillertalarena hält das Tal mit dem Gletscher-Skigebiet einen echten Höhepunkt bereit. Auf die begeisterten Wintersportler warteten über 600 Pistenkilometer und 174 Liftanlagen, mit denen eine Höhe von bis zu 3250 Meter erreicht werden kann. Am ersten Tag wurde das Skigebiet Hochzillertal angesteuert. 

Bei sommerlichen Temperaturen wurden die schwierigen Pistenverhältnissen von allen Reiseteilnehmern sportlich gut gemeistert. An den folgenden Tagen fuhr die Reisegruppe auf dem Hintertuxer Gletscher. Sonnenschein und Pulverschnee waren der Lohn für die Teilnehmer. Die Skifahrer wurden auf den weiten Pisten von Übungsleiter Michael Reske und Reise-Leiter Karl-Heinz Dambier durch die Gletscherwelt begleitet. Nach den vier erlebnisreichen Tagen bedankte sich Karl-Heinz Dambier bei der Gruppe und versprach eine Wiederholung der Fahrt ins Zillertal. 

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Skiclub:

Pistenspaß und viel Sonne im Montafon 

Heppenheim. Ein Vier-Tage-Trip des Skiclubs führte 22 Teilnehmer ins Montafon nach Tschagguns. Vor Ort freute sich die Gruppe über beste Bedingungen. Die Sonne schien an jedem der drei Skitage ohne Pause. Zudem waren die Pisten bestens präpariert. 

Sonntags startete man im kleineren Skigebiet Gargellen. So konnte man dem Wochenend-betrieb rund um Silvretta-Montafon aus dem Wege gehen. In Gargellen fanden die drei Gruppen unter Leitung von Christian Falk, Karl-Heinz Dambier und Markus Dambier genügend Platz, um die Pisten hinab zu wedeln. An den beiden nächsten Tagen ging es dann in das größte Skigebiet des Tals, Silvretta-Montafon. Auch hier waren die Bedingungen top. Gefahren wurde entweder im Teilgebiet Silvretta oder auf dem gegenüberliegenden Hochjoch. zg 

© Bergsträßer Anzeiger, Samstag, 18.03.2017

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Mit der Bahn ins Skigebiet

Skiclub – Fahrten nach Gastein und Garmisch

 

Heppenheim (red). Eine kleine Gruppe des Heppenheimer Skiclubs (HSC) unter Leitung von Gerhard Prietz kehrte dieser Tage von einer fünftägigen Tour aus Garmisch zurück. Bereits zum vierten Mal reisten die Heppenheimer mit der Bahn zum Skifahren an die Zugspitze.

Direkt an der Bahnstation bezog man ein schönes, ruhiges Hotel. Von dort ging es mit der Zugspitzbahn auf den Gipfel. Alle anderen „Schnee-Zubringer“ waren ebenfalls „gleich um die Ecke“. Für Gerhard Prietz und seine Mitfahrer der erneute Beweis, dass Schnellzug-Fahren auf reservierten Plätzen „mehr Freiheit und Coolness“ bietet als die Anreise mit dem Bus. 

Einige Wochen zuvor hatte der HSC bereits den Praxis-Test gemacht, wie man ab Bensheim das Großraum-Skigebiet “Ski Amadé“ ohne Umsteigen erreicht. Völlig problemlos war man in gut sechs Stunden am Einstieg im Gasteiner Tal. Vier Ski-Berge mit zahllosen Möglichkeiten einschließlich des Pendelns nach Groß-Arl warteten dort auf die Heppenheimer Skifahrer. In der kommenden Saison 2017/18 ist eine Bahnfahrt nach Gastein bereits fest geplant. Dann werden die Heppenheimer dort eine Woche in einem schönen Hotel unmittelbar an der Bergbahn verbringen. 

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Starkenburger Echo

Ein ganz besonderes Jubiläum

Skiclub – Festkommers zum zwanzigjährigen Bestehen

Heppenheim (ax). Mit einem Festkommers im Viniversum der Bergsträßer Winzergenossenschaft hat der Heppenheimer Skiclub am Sonntag sein zwanzigjähriges Bestehen gefeiert. Zu den geladenen Gästen gehörten Landrat Christian Engelhardt, Bürgermeister Rainer Burelbach, die Vorsitzende der Sport-Gemeinschaft Andrea Pfeilsticker, Bezirksleiter Axel Becker vom Hessischen Skiverband sowie der ‚Hausherr‘ und BWG-Geschäftsführer Otto Guthier.

Im Juni soll noch eine große Jubiläums-Party im Starkenburg-Stadion steigen, kündigte der HSC-Vorsitzende Karl-Heinz Dambier an. Diesmal waren vom Verein der Vorstand, Reise- und Übungsleiter sowie die noch aktiven Gründungsmitglieder vertreten. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Gitarren-Ensemble der Musikschule Heppenheim unter der Leitung von Ulrich Vogel. Gleich zu Beginn erklang die Hymne aller Ski-Sportler: „Schifahr’n ist der größte Hit“ von Wolfgang Fierek.

Auf den Tag genau vor zwanzig Jahren am 5. März 1997 saßen sechzehn Personen bei Gerd Mattern in der Mörikestraße zusammen, um den „Heppenheimer Skiclub e. V.“ zu gründen. Zwei Wochen später titelte die ‚SüPo‘ über den Informations-Abend im Halben Mond: ‚Ein neuer Sportverein stellt sich vor‘.

Sehr anschaulich berichtete der Gründungsvorsitzende und heutige Präsident des HSC in seiner Festansprache, wie es zu der Neugründung kam.

Skifahren in organisierter Form gibt es in Heppenheim nämlich schon seit 41 Jahren. Bereits im Oktober 1976 gründete sich eine Skiabteilung im VfL Heppenheim. Die erste Skigymnastik-Stunde fand wenige Tage später bei Lilly Haag statt. Schnell stiegen die Mitgliederzahlen bis zum zehnjährigen Jubiläum auf 600. Eine eigene Skireisen GmbH wurde 1989 gegründet. 

Doch bei der Zwanzig-Jahr-Feier der Skiabteilung im Jahr 1996, damals im Rothermelhof in Erbach, war die Situation des VfL Heppenheim dramatisch. Die finanziellen Belastungen durch die in der 2. Bundesliga spielenden Handballer konnten nicht mehr gestemmt werden, der Gesamtverein musste Konkurs anmelden. Zum Jahreswechsel 1996/97 hieß es für die Ski-Abteilung, schnell zu handeln. Die Eigenständigkeit, mit der man schon eine Weile geliebäugelt hatte, wurde vollzogen. Zwar schlossen sich nicht alle der 780 Abteilungsmitglieder der Neugründung an, doch der Heppenheimer Skiclub konnte mit 500 Mitgliedern als einer der größten eigenständigen Vereine Südhessens starten. Im gesamten Landkreis Bergstraße war es ohnehin der älteste und größte Skiclub.

Landrat Christian Engelhardt

„Im Heppenheimer Skiclub ist immer was los“

‚Groß und äußerst aktiv‘, diese Attribute zogen sich denn auch durch die Grußworte von Landrat Engelhardt, Bürgermeister Burelbach, der SG-Vorsitzenden Andrea Pfeilsticker und des HSV-Bezirksleiters Axel Becker. Wie auch Otto Guthier lobten alle Redner das große Engagement der vielen Ehrenamtlichen in den letzten Jahrzehnten. „Im Heppenheimer Skiclub ist immer etwas los“, verband der Bergsträßer Landrat sein Lob mit dem Appell an die Verantwortung des heutigen Vorstands, das „fortzuführen, was aufgebaut wurde“. Und Bürgermeister Burelbach sicherte dem Verein zu, die „Mountainbike-Strecke HP2 unbedingt in diesem Jahr noch auf den Weg zu bringen“.

Axel Becker überreichte den Ehrenbrief des Hessischen Ski-Verbandes an Gerd Mattern sowie (in Abwesenheit) an Dirk Zehe, während Gerhard Prietz für seine Verdienste um den Verein zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Urkunden aus den Händen von Landrat Engelhardt und dem HSC-Vorsitzenden Karl-Heinz Dambier erhielten zudem die Gründungsmitglieder sowohl der VfL-Skiabteilung wie des Heppenheimer Skiclubs.

Gründungsmitglieder der VfL-Skiabteilung 1976

(heute noch aktiv im Heppenheimer Skiclub):

Albert und Lilly Haag, Dieter und Bärbel Löffler, Christine Reibold, Irmtraud Rothermel, Helmut und Ursula Semmler. 

Gründungsmitglieder des Heppenheimer Skiclubs 1997

(die heute noch aktiv im Verein sind):

Bärbel Bracklow, Karl Götzinger, Georg und Monika Hofmann, Holger Lachmann, Michael Mathes, Gerd Mattern, Dr. Markus Mattern, Gerhard Prietz, Ingo Stanzel

Daten und Fakten zum Heppenheimer Skiclub:

530 Mitglieder. In der Wintersaison 2016/17 insgesamt 17 Ski-Reisen und drei Tagestouren. Im Sommer 2017 zwei Fahrten und drei Ausflüge. Neben dem klassischen Wintersport gibt es als ganzjähriges Angebot: Ski-Gymnastik, Mountainbiking und Radwandern, Nordic Walking und Sportlicher Lauftreff sowie Snowkiting.

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