Fortbildung: Mitglieder des Heppenheimer Skiclubs besuchen ein Seminar zum Thema „Aufsichtspflicht in Sportvereinen“ / Landessportbund macht weitere Angebote 

Risiken rechtzeitig erkennen 

Heppenheim. Mehr als ein Dutzend Übungsleiter und Vorstandsmitglieder des Heppenheimer Skiclubs haben an einer Veranstaltung zum Thema "Aufsichtspflicht in Sportvereinen" teilgenommen. Damit nutzte der Verein erstmals ein Schulungsangebot der Sportjugend im Landessportbund Hessen. 

Skiclub-Vorsitzender Karl-Heinz Dambier freute sich über die gute Resonanz und betonte gleich zu Beginn die Wichtigkeit der Thematik für die Vereinsarbeit. "Bei den Skifreizeiten, an denen oft Kinder und Jugendliche teilnehmen, sind die Reise- und Übungsleiter in der Verantwortung. Die Aufsichtspflicht beginnt aber schon bei der Vorstandsarbeit", sagte Thorsten Schenk von der hessischen Sportjugend. 

Bei der dreistündigen Schulung ging der Referent ausführlich auf die wichtigsten Fragen ein. Wer ist zur Aufsicht verpflichtet? Was bedeutet eigentlich Aufsichtspflicht und wie erfüllt man diese richtig? Wer haftet im Schadensfall und welche rechtlichen Folgen gibt es? Schenk gab zu all diesen Fragen Auskunft, ließ aber auch Fragen der Teilnehmer zu. 

Vier Faustregeln 

Und Fragen gab es reichlich, was das große Informationsbedürfnis der Teilnehmer zeigte. Daneben wurde in Kleingruppen am Praxisbeispiel einer Jugendfahrt das gelernte Wissen vertieft. Das Altersspektrum reichte dabei vom 65-jährigen Vorstand bis zum 17-jährigen Übungsleiter. "Auch minderjährige Personen dürfen Aufsicht führen", erklärte Thorsten Schenk. 

Wie die Kursteilnehmer erfuhren, gilt es, zur Erfüllung der Aufsichtspflicht vier wichtige Faustregeln einzuhalten. "Zunächst muss man sich informieren und die pädagogische Situation kennen", erläuterte Schenk. Im zweiten Schritt geht es darum, die Teilnehmer zu belehren, aufzuklären und vor Gefahren zu warnen. Dann folge die Leitung der Gruppe, wobei die vereinbarten Regeln kontrolliert und überwacht werden müssen. Im Bedarfsfall schließlich muss der Leiter eingreifen und seine Anweisungen durchsetzen. 

"Sie sind gefordert, Verantwortung zu übernehmen", betonte der Referent der Sportjugend. Über allem stehe das Ziel, dass Kinder und Jugendliche nicht zu Schaden kommen und auch anderen Personen kein Schaden zugefügt wird. Zudem sind Sachschäden zu vermeiden. "Dies sei eine Aufgabe, die in allen Sportvereinen in ähnlicher Form ansteht", sagte Schenk. So kann das Seminar "Aufsichtspflicht im Sportverein" als Basisangebot der Sportjugend gebucht werden. 

Infomaterial und Seminare 

Ebenso wie das Seminar "Kindeswohl und Kinderschutz im hessischen Sport" und die Module "Soziale Kompetenz" und "Konfliktvermeidung" gehört es zum Beratungsangebot des Landessportbunds Hessen. Damit will die Sportjugend Vereine, Sportkreise und Verbände dabei unterstützen, Kinder vor sexuellem Missbrauch, sonstigen Misshandlungen oder Vernachlässigung zu schützen. 

Dazu wird entsprechendes Informationsmaterial bereitgestellt und Aus- und Fortbildungsseminare sowie weitere Präventionsmaßnahmen werden angeboten. Die Aktion richtet sich vor allem an Übungsleiter und Vorstandsmitglieder hessischer Sportvereine. ax 

© Bergsträßer Anzeiger, Freitag, 10.02.2017

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Unterwegs auf dem Sonnenplateau

Skiclub - Heppenheimer Ski-Langläufer und Winterwanderer in Ramsau am Dachstein

Heppenheim (red). Ende Januar (22.-28.) waren die Langläufer und Winterwanderer des Heppenheimer Skiclub auf den Ramsauer Loipen und den Wanderwegen am Fuße des Dachsteins in Österreich unterwegs.

Dort konnten die Reiseteilnehmer klare Winterluft, glitzernden Schnee, wärmende Sonnenstrahlen und die Bewegung in der Natur genießen. Vor allem der herrliche Sonnenschein machte der Bezeichnung ‚Sonnenplateau‘ für das Gebiet im Salzburger Land alle Ehre. 60 Zentimeter Schneehöhe, schneebedeckte und mit Raureif überzogene Bäume und Gebüsch bildeten die zauberhafte Kulisse für die sportlichen Aktivitäten. Mit 220 Kilometern Loipen und 70 Kilometer Winterwanderwegen auf dem Ramsauer Hochplateau fanden die Heppenheimer ideale Bedingungen vor.

Die Langläufer unternahmen Tagestouren um die 20 Kilometer in den Loipen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Eine Rast zur Mittagszeit wurde in urigen Hütten, Gaststätten oder Cafés eingelegt. Der Reisebus brachte die Teilnehmer zum Langlaufstadion, wo der Ein- und Ausstieg der Tagestouren erfolgte. Aber auch am Hotel konnten Start und Ende der Tour durchgeführt werden.

Die Wanderer, die hervorragend von Heidi Helfrich betreut wurden, unternahmen nach einer Fahrt mit dem Dachstein-Bus zunächst eine Tour zur Brandalm. Eine Wanderung auf dem Panoramaweg und Sattelbergrundweg führte zur Firma Lodenwalker und zurück zum Hotel. Eine weitere Tour auf dem Panoramaweg führte zum Dachsteinhaus. Die Sprungschanze im Langlaufstadion wurde ebenfalls besichtigt. Die Wanderung auf dem Buchenweg und der Kulmbergrunde mit Rast beim Stockerwirt führte die Gruppe zurück ins Stadion. 

Eine Schneeschuhwanderung, die von der örtlichen Skischule durchgeführt wurde, ging zur Lärchenbodenalm. Die Gruppe des Heppenheimer Skiclubs war im Hotel Timmelbauerhof, untergebracht. Von dort aus wurde am Mittwochnachmittag mit einer Pferdeschlittenfahrt die Gegend erkundet. Nach dem Abendessen konnte bei steirischer Musik getanzt wurde. Auch eine Fackelwanderung mit anschließendem Glühweinumtrunk wurde vom Hotel organisiert. Bei der Rückfahrt bedankte sich Reiseleiter Josef Helfert bei den Mitreisenden, bei Wander-führerin Heidi Helfrich und den Loipen Guides.  Abschließend verkündete er, dass für die nächste Saison bereits wieder reserviert werden konnte.

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Drei Ski-Tage im Montafon

Kurztrip des Heppenheimer Skiclubs mit viel Sonne und Schnee

Heppenheim (red). Ein Viertages-Trip führte 22 Teilnehmer ins Montafon nach Tschagguns. Die Kurzreise ins schönste Tal von Vorarlberg von Samstag (21.) bis Dienstag (24.) war bereits die sechste Fahrt des Heppenheimer Skiclubs in der noch jungen Saison 2016/17. 

Die Montafoner Skigebiete erwarteten die Gruppe mit besten Bedingungen. „So haben wir es schon seit längerer Zeit nicht mehr vorgefunden“, lautete der einhellige Tenor. Die Sonne schien an jedem der drei Skitage ohne Pause. Zudem waren die Pisten aufgrund der Schneemengen bestens präpariert.

Nach der Ankunft im „Haus Gafrina“ am Samstagabend freuten sich daher alle auf die Tage im Schnee. Sonntags startete man im kleineren, aber ebenfalls attraktiven Skigebiet Gargellen. So  konnte man dem Wochenend-Betrieb im Skigebiet Silvretta-Montafon aus dem Wege gehen. In Gargellen fanden die drei Gruppen unter Leitung von Christian Falk, Karl-Heinz Dambier und Markus Dambier genügend Platz, um die Pisten hinab zu wedeln.

Nach einem zauberhaften Wintertag bei besten Bedingungen kehrte die Gruppe zum Aprés Ski in der „Barga Hütte“ ein, wo man den Tag gemütlich ausklingen ließ. An beiden nächsten Tagen ging es dann aber doch in das größte Skigebiet des Tals, Silvretta-Montafon. Auch hier waren die Bedingungen optimal. Gefahren wurde entweder im Teilgebiet Silvretta oder auf dem gegenüberliegenden Hochjoch.

Am Montagabend wartete Entertainer Danny direkt vor dem „Haus Gafrina“ auf die Skifahrer. Die ließen sich von der Musik mitreißen und kamen bald in ausgelassene Stimmung.  Zwei Stunden lang wurde eine fröhliche Aprés Ski-Party gefeiert. Nach dem dritten Skitag am Dienstag stiegen die  Teilnehmer nachmittags in den Bus nach Hause. Beste Erinnerungen an schneereiche und sonnige Tage im Montafon nahmen sie mit an die Bergstraße.

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Skiclub: Am Ziel warten gute Pistenbedingungen 

Erste Tagestour führt am Mittwoch zum Feldberg 

Heppenheim. Der Heppenheimer Skiclub eröffnet den Reigen seiner Tagestouren in den Schnee am Mittwoch, 25. Januar. Ziel ist das Skigebiet am Feldberg im Schwarzwald. Dort herrschen bei Schneehöhen von 50 bis 80 Zentimeter aktuell gute Pistenbedingungen, wie der Skiclub mitteilt. Die meisten Lifte sind in Betrieb (29 von 38), von 23 Loipen sind 21 gespurt, so, dass auch die Skilangläufer auf ihre Kosten kommen. Die Mitfahrer können sich also auf einen Skiurlaubstag 'mitten in der Woche' freuen. 

Abfahrt mit dem Kleinbus ist um 7 Uhr am Europaplatz. Die Rückkehr wird voraussichtlich gegen 20.30 Uhr. Interessenten können sich bei Gerhard Prietz (Telefon 06252/6380) oder Gerd Mattern (Telefon 06252/73500) anmelden. Der nächste Tagestrip ist für Mittwoch, 15. Februar, ins Sauerland geplant. zg 

© Bergsträßer Anzeiger, Montag, 23.01.2017

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