Starkenburger Echo 27.09.2017

Auch mit nassen Füßen läuft es in Berlin

So       

So viel Zeit muß sein: Otto Weber vor dem Bundestag 

Von Axel Künkeler

LEICHTATHLETIK -

Otto Weber stellt beim Hauptstadt-Marathon in 2:56:39 Stunden Lauftreff-Bestzeit auf

BERLIN/HEPPENHEIM - Beim 44. Berlin-Marathon am Wahl-Sonntag hat Otto Weber in 2:56:39 Stunden eine Bestzeit aufgestellt – nicht nur persönlich, sondern auch für den Lauftreff des Heppenheimer Skiclubs. Den Vereinsrekord hielt bislang André Wahlig mit einer Zeit von 2:57:16 Stunden beim Zürich-Marathon 2014. Für Weber bedeutete die Rekordzeit in Berlin Rang 1188 im Feld der 28 067 Männer sowie den 58. Platz (von 3232) in der Altersklasse M 50.
Der Berlin-Marathon verzeichnete mit 43 852 Läufern aus 137 Nationen aller fünf Kontinente eine Rekord-Meldezahl. Obwohl Weber mit der ersten Startwelle ins Rennen ging, war es auf den ersten fünf Strecken-Kilometern „so eng, dass man praktisch nicht überholen konnte“.

Heppenheimer teilt sein Rennen richtig ein
Die Läufer hatten zudem bei Regen und einer extrem hohen Luftfeuchtigkeit mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen. „Meine Füße waren schon nach zwei Kilometern nass, weil so viel Wasser auf der Straße stand“, berichtet der Heppenheimer. Trotzdem lief es für Otto Weber richtig gut. Gleichmäßig lief er Kilometer für Kilometer in einem Schnitt von 4:11 Minuten. Auch der Halbmarathon-Split von 1:27:48 Stunden (erste Hälfte) zu 1:28:51 (zweite Hälfte) bestätigte die gute Form und richtige Renneinteilung von Weber. So konnte der Heppenheimer während des Laufes sogar „die Hotspots genießen“. Berlin sei ein tolles Erlebnis, das sich aufgrund der Stimmung, des Rahmenprogramms und der guten Organisation für Marathonläufer auf jeden Fall lohne, war Otto Weber nach dem Rennen sichtlich zufrieden.

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